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Weiß, Volker: Katechon

Zur Wiederkehr der politischen Theologie in der Gegenwart

Die Ideologie hinter Peter Thiel, Donald Trump und Co.

Vom Tech-Milliardär Peter Thiel bis hin zum russischen Ultranationalisten Alexander Dguin - neuerdings bemühen alle ein biblisches Motiv: den Katechon. Als geheimnisvolle Kraft kann er das Böse aufhalten, seine irdische Gestalt soll wahlweise Trump oder Putin sein. Über eine Figur der politischen Theologie, mit der alles begründet, aber nichts erklärt werden kann. 

Wer ist der »Katechon«? Seit einiger Zeit verkünden rechte und religiöse Fundamentalisten, dass eine höhere Kraft den »falschen Verheißungen« des »Antichristen« entgegentrete. Diese Verlockungen gaukeln als Werte einer demokratischen und aufgeklärten Gesellschaft den Menschen Sicherheit und Stabilität vor, während sie doch in Wahrheit nur Werke des Teufels sind. Mit dem Katechon als »Aufhalter« dieses Bösen wird nun eine theologische Figur in den Dienst genommen, um die Politik der extremen Rechten zu legitimieren.  Der Essay geht den Spuren des »Katechon«-Motivs bis in die Schriften des deutschen Staatsrechtlers Carl Schmitt nach.


Autor Weiß, Volker
Verlag Klett-Cotta Literatur
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2026
Seitenangabe 128 S.
Meldetext Lieferbar in 48 Stunden
Ausgabekennzeichen Deutsch
Abbildungen broschiert
Masse H17.3 cm x B11.0 cm x D1.0 cm 108 g
Auflage 3. Druckaufl., 2026

Die Ideologie hinter Peter Thiel, Donald Trump und Co.

Vom Tech-Milliardär Peter Thiel bis hin zum russischen Ultranationalisten Alexander Dguin - neuerdings bemühen alle ein biblisches Motiv: den Katechon. Als geheimnisvolle Kraft kann er das Böse aufhalten, seine irdische Gestalt soll wahlweise Trump oder Putin sein. Über eine Figur der politischen Theologie, mit der alles begründet, aber nichts erklärt werden kann. 

Wer ist der »Katechon«? Seit einiger Zeit verkünden rechte und religiöse Fundamentalisten, dass eine höhere Kraft den »falschen Verheißungen« des »Antichristen« entgegentrete. Diese Verlockungen gaukeln als Werte einer demokratischen und aufgeklärten Gesellschaft den Menschen Sicherheit und Stabilität vor, während sie doch in Wahrheit nur Werke des Teufels sind. Mit dem Katechon als »Aufhalter« dieses Bösen wird nun eine theologische Figur in den Dienst genommen, um die Politik der extremen Rechten zu legitimieren.  Der Essay geht den Spuren des »Katechon«-Motivs bis in die Schriften des deutschen Staatsrechtlers Carl Schmitt nach.


CHF 27.50
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-7681-9860-8
Verfügbarkeit: Lieferbar in 48 Stunden

Über den Autor Weiß, Volker

Volker Weiß, Dr. phil., geboren 1972. Der Historiker war viele Jahre als Fachautor für DIE ZEIT und ZEIT Geschichte, Jungle World, Frankfurter Rundschau,  FAZ, Taz, Spiegel-Online tätig und schreibt heute exklusiv für SZ ,. Er ist einer der besten Kenner der neurechten Szene. Sein Buch "Die autoritäre Revolte. Die Neue Rechte und der Untergang des Abendlandes" gilt als Standardwerk zum Thema und wurde für den Preis der Leipziger Buchmesse 2017 nominiert.

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