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Végh, Christina (Hrsg.): Roman Signer: Neue Arbeiten / New Works

Kat. Kestnergesellschaft Hannover

Ein automatischer Rasenmäher läutet ein Glöckchen, ein Luftballon schleift eine Spur durch den Sand, ein Boot fährt auf Fässern. Bei Roman Signer (*1938 in Appenzell) ist alles ist in Bewegung - regellos, lässt sich fragen, wie das sein Statement insinuiert? Nein, der Künstler begreift Skulptur vielmehr als prozessuale Zustandsbeschreibung und erweitert so die gewohnten drei Dimensionen der Objekte um eine vierte: die Zeit. Ein Umstand, der seinen Arbeiten die Bezeichnung »Zeitskulptur« eingebracht hat. Als Betriebsmittel setzt er dabei oft Sprengstoff, Wasser oder Bewegung ein, sodass er die Erfahrung im Umgang mit seinen Kunstwerken auch auf die Erfahrung von physischer Gewalt und Geschwindigkeit lenken kann. Eine solche Arbeitsweise erzeugt natürlich großes Zuschauerinteresse, denn ein wenig erinnert sie immer auch an eine spannungsreich wie knisternde archaische Kraft, die diesem Anarcholab innezuwohnen scheint, und an der wir vor allem lieben, dass es gewaltig rumoren und krachen kann. Dabei haben Roman Signers Arbeiten schon längst einen prominenten Platz im internationalen Geschehen gefunden, etwa 1987 auf der documenta, 1997 den Skulptur Projekten Münster und in Hannover 2000 auf der Expo sowie zuletzt 2010 in den Herrnhäuser Gärten. Die Ausstellung in der Kestnergesellschaft zeigt also einen bestens bekannten Künstler und seine allerneuesten Arbeiten, die uns ein weiteres Mal in diesem eine bemerkenswerte Ausstellung begleitenden Bändchen mit der den Dingen innewohnenden Poesie und dem Grotesken im Alltag beglücken.

Ausstellung Kestnergesellschaft Hannover, 23/8-4/11/2018


Autor Végh, Christina (Hrsg.)
Verlag Snoeck Verlagsges.
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2018
Seitenangabe 79 S.
Meldetext innert 2-3 Tage lieferbar
Ausgabekennzeichen Englisch
Abbildungen 40 farbige Fotos
Masse H21.1 cm x B15.1 cm x D1.3 cm 198 g

Ein automatischer Rasenmäher läutet ein Glöckchen, ein Luftballon schleift eine Spur durch den Sand, ein Boot fährt auf Fässern. Bei Roman Signer (*1938 in Appenzell) ist alles ist in Bewegung - regellos, lässt sich fragen, wie das sein Statement insinuiert? Nein, der Künstler begreift Skulptur vielmehr als prozessuale Zustandsbeschreibung und erweitert so die gewohnten drei Dimensionen der Objekte um eine vierte: die Zeit. Ein Umstand, der seinen Arbeiten die Bezeichnung »Zeitskulptur« eingebracht hat. Als Betriebsmittel setzt er dabei oft Sprengstoff, Wasser oder Bewegung ein, sodass er die Erfahrung im Umgang mit seinen Kunstwerken auch auf die Erfahrung von physischer Gewalt und Geschwindigkeit lenken kann. Eine solche Arbeitsweise erzeugt natürlich großes Zuschauerinteresse, denn ein wenig erinnert sie immer auch an eine spannungsreich wie knisternde archaische Kraft, die diesem Anarcholab innezuwohnen scheint, und an der wir vor allem lieben, dass es gewaltig rumoren und krachen kann. Dabei haben Roman Signers Arbeiten schon längst einen prominenten Platz im internationalen Geschehen gefunden, etwa 1987 auf der documenta, 1997 den Skulptur Projekten Münster und in Hannover 2000 auf der Expo sowie zuletzt 2010 in den Herrnhäuser Gärten. Die Ausstellung in der Kestnergesellschaft zeigt also einen bestens bekannten Künstler und seine allerneuesten Arbeiten, die uns ein weiteres Mal in diesem eine bemerkenswerte Ausstellung begleitenden Bändchen mit der den Dingen innewohnenden Poesie und dem Grotesken im Alltag beglücken.

Ausstellung Kestnergesellschaft Hannover, 23/8-4/11/2018


Fr. 36.90
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-86442-272-0
Verfügbarkeit: innert 2-3 Tage lieferbar

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