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Ullrich, Wolfgang: An die Kunst glauben

»Jesusbilder und Kirchenfenster - wird die Kunst wieder religiös?«, titelte kürzlich eine große Kunstzeitschrift. Tatsächlich wird das Thema Kunst und Kirche seit einiger Zeit verstärkt diskutiert, das zeigen die vielfältigen Reaktionen auf die farbigen Kirchenfenster namhafter zeitgenössischer Künstler: Gerhard Richter im Kölner Dom, Neo Rauch im Naumburger Dom, Sigmar Polke im Zürcher Großmünster. Wolfgang Ullrich widmet ein Kapitel seines Buches dem Kölner Domfensterstreit von 2007, betrachtet aber auch Werke wie den mit 8.600 Diamanten besetzten Totenschädel des Künstlers Damien Hirst, den er als Ikone des Kapitalismus interpretiert. Daneben erläutert Ullrich die Verbindung Andy Warhols zum Calvinismus und erklärt, wie Katholizismus, Protestantismus und Kunstreligion zusammenhängen. Und er analysiert, wieso auch das moderne Regietheater viel frömmer ist, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. In acht Kapiteln denkt Wolfgang Ullrich über Kunst und Religion sowie darüber nach, was den Glauben an die eine vom Glauben an die andere unterscheidet. Gewohnt thesenstark und mit unerwarteten Perspektiven.
Autor Ullrich, Wolfgang
Verlag Wagenbach
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2011
Seitenangabe 176 S.
Meldetext Neuauflage/Nachdruck unbestimmt
Ausgabekennzeichen Deutsch
Abbildungen KART
Masse H19.0 cm x B12.1 cm x D1.9 cm 213 g
Reihe WAT
Verlagsartikelnummer 2673
»Jesusbilder und Kirchenfenster - wird die Kunst wieder religiös?«, titelte kürzlich eine große Kunstzeitschrift. Tatsächlich wird das Thema Kunst und Kirche seit einiger Zeit verstärkt diskutiert, das zeigen die vielfältigen Reaktionen auf die farbigen Kirchenfenster namhafter zeitgenössischer Künstler: Gerhard Richter im Kölner Dom, Neo Rauch im Naumburger Dom, Sigmar Polke im Zürcher Großmünster. Wolfgang Ullrich widmet ein Kapitel seines Buches dem Kölner Domfensterstreit von 2007, betrachtet aber auch Werke wie den mit 8.600 Diamanten besetzten Totenschädel des Künstlers Damien Hirst, den er als Ikone des Kapitalismus interpretiert. Daneben erläutert Ullrich die Verbindung Andy Warhols zum Calvinismus und erklärt, wie Katholizismus, Protestantismus und Kunstreligion zusammenhängen. Und er analysiert, wieso auch das moderne Regietheater viel frömmer ist, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. In acht Kapiteln denkt Wolfgang Ullrich über Kunst und Religion sowie darüber nach, was den Glauben an die eine vom Glauben an die andere unterscheidet. Gewohnt thesenstark und mit unerwarteten Perspektiven.
Fr. 20.90
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-8031-2673-3
Verfügbarkeit: Neuauflage/Nachdruck unbestimmt

Alle Bände der Reihe "WAT" mit Band-Nummer

Über den Autor Ullrich, Wolfgang

Wolfgang Ullrich, geboren 1967 in München, ist Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Bei Wagenbach erschienen u.a. "Raffinierte Kunst. Übung vor Reproduktionen", "Bilder auf Weltreise", "Tiefer hängen. Über den Umgang mit der Kunst" und "Uta von Naumburg. Eine deutsche Ikone".

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