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Tucholsky, Kurt: Lerne lachen ohne zu weinen

Kurt Tucholsky war wohl einer der wichtigsten kritischen deutschen Schriftsteller des zwanzigsten Jahrhunderts und steht mit vollem Recht in der Tradition Heinrich Heines. Laut 'Nein!' sagt er in dieser seiner letzten großen politischen Stellungnahme Lerne lachen ohne zu weinen, die 1931 erschien, und beweist damit Mut. Erstaunlich visionär kritisiert und charakterisiert er die politischen Geschehnisse am Vorabend der Machtergreifung durch Hitler und deren mögliche Konsequenzen. Ein letztes Mal - bevor er resigniert verstummt - empört sich Tucholsky öffentlich als Ignaz Wrobel, Theobald Tiger, Peter Panter oder Kaspar Hauser über die Vorgänge seiner Zeit und setzt sich im Kampf für die Demokratie und Menschenrechte ein.
Autor Tucholsky, Kurt
Verlag Marix
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2015
Seitenangabe 416 S.
Meldetext innert 2-3 Tage lieferbar
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H20.8 cm x B13.4 cm x D3.7 cm 539 g
Reihe Literatur
Verlagsartikelnummer 626-01027
Kurt Tucholsky war wohl einer der wichtigsten kritischen deutschen Schriftsteller des zwanzigsten Jahrhunderts und steht mit vollem Recht in der Tradition Heinrich Heines. Laut 'Nein!' sagt er in dieser seiner letzten großen politischen Stellungnahme Lerne lachen ohne zu weinen, die 1931 erschien, und beweist damit Mut. Erstaunlich visionär kritisiert und charakterisiert er die politischen Geschehnisse am Vorabend der Machtergreifung durch Hitler und deren mögliche Konsequenzen. Ein letztes Mal - bevor er resigniert verstummt - empört sich Tucholsky öffentlich als Ignaz Wrobel, Theobald Tiger, Peter Panter oder Kaspar Hauser über die Vorgänge seiner Zeit und setzt sich im Kampf für die Demokratie und Menschenrechte ein.
Fr. 24.90
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-7374-0980-3
Verfügbarkeit: innert 2-3 Tage lieferbar

Über den Autor Tucholsky, Kurt

Kurt Tucholsky wurde am 9. Januar 1890 in Berlin als Sohn eines jüdischen Kaufmanns geboren, studierte in Berlin und Genf Jura und promovierte 1915 in Jena. Seit 1913 war er Mitarbeiter der 'Schaubühne' und späteren 'Weltbühne'. 1930 verlegte er seinen Wohnsitz nach Schweden. Am 10. Mai 1933 verbrannten die Nationalsozialisten seine Bücher und bürgerten ihn am 22. August aus. Aus Verzweiflung über den Sieg des Nationalsozialismus nahm er sich am 21. Dezember 1935 in Hindas, Schweden das Leben.

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