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Schriber, Margrit: Das Lachen der Hexe

Im Muotatal, dem abgelegenen Tal von Schwyz, bleibt Anna Maria Gwerder auch nach ihrer Ehe mit dem angesehenen Bezirksvorsteher eine »Auswärtige«, obwohl sie mit ihrer einnehmenden und fröhlichen Art das Misstrauen zunächst überwinden konnte. Nach dem Tod des Mannes wird die wirtschaftlich erfolgreiche Frau mit dem »erregenden Lachen« immer argwöhnischer betrachtet. Hat sie sich nicht zu viel herausgenommen? Einen Krämerladen eröffnet, was noch niemand gewagt hat, und schon gar keine Frau. Soldaten bewirtet und dafür junge Mädchen aus dem Tal eingestellt. Handel getrieben. Ihre Tüchtigkeit wird ihr zum Verhängnis. Aus der Fremden wird bald etwas Böses, eine Hexe. Im Jahr 1753 stirbt Anna Maria Gwerder im Gefängnis von Schwyz an den Folgen der Folter, noch bevor sie als Hexe verurteilt wurde. Margrit Schriber erzählt das Schicksal der Anna Maria Gwerder in seiner erschreckend zwingenden Logik im Denken der damaligen Zeit.

»Margrit Schriber ist schon immer eine raffinierte Erzählerin und Beobachterin menschlicher Unzulänglichkeiten gewesen ? Die Wirkung ist befreiend und beklemmend zugleich.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Margrit Schriber hat ein waches Ohr für die Naturtöne in der großen Stille. Ihre Sprache kommt schlackenlos daher, mit Glanz und innerer Wärme.« Neue Zürcher Zeitung


Autor Schriber, Margrit
Verlag Atlantis
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2025
Seitenangabe 144 S.
Meldetext Lieferbar in 24 Stunden
Ausgabekennzeichen Deutsch
Abbildungen Gebunden
Masse H20.5 cm x B12.5 cm x D0.5 cm 247 g

Im Muotatal, dem abgelegenen Tal von Schwyz, bleibt Anna Maria Gwerder auch nach ihrer Ehe mit dem angesehenen Bezirksvorsteher eine »Auswärtige«, obwohl sie mit ihrer einnehmenden und fröhlichen Art das Misstrauen zunächst überwinden konnte. Nach dem Tod des Mannes wird die wirtschaftlich erfolgreiche Frau mit dem »erregenden Lachen« immer argwöhnischer betrachtet. Hat sie sich nicht zu viel herausgenommen? Einen Krämerladen eröffnet, was noch niemand gewagt hat, und schon gar keine Frau. Soldaten bewirtet und dafür junge Mädchen aus dem Tal eingestellt. Handel getrieben. Ihre Tüchtigkeit wird ihr zum Verhängnis. Aus der Fremden wird bald etwas Böses, eine Hexe. Im Jahr 1753 stirbt Anna Maria Gwerder im Gefängnis von Schwyz an den Folgen der Folter, noch bevor sie als Hexe verurteilt wurde. Margrit Schriber erzählt das Schicksal der Anna Maria Gwerder in seiner erschreckend zwingenden Logik im Denken der damaligen Zeit.

»Margrit Schriber ist schon immer eine raffinierte Erzählerin und Beobachterin menschlicher Unzulänglichkeiten gewesen ? Die Wirkung ist befreiend und beklemmend zugleich.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Margrit Schriber hat ein waches Ohr für die Naturtöne in der großen Stille. Ihre Sprache kommt schlackenlos daher, mit Glanz und innerer Wärme.« Neue Zürcher Zeitung


CHF 33.00
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-7152-5052-6
Verfügbarkeit: Lieferbar in 24 Stunden

Über den Autor Schriber, Margrit

Margrit Schriber, 1939 in Luzern geboren, lebt in Zofingen und in der Dordogne. Sie arbeitete als Bankangestellte, Werbegrafikerin und Fotomodell, bevor sie Schriftstellerin wurde. Ihr umfangreiches literarisches Werk wurde mehrfach ausgezeichnet. Margrit Schriber war die erste Frau im Vorstand der Gruppe Olten und gilt als eine der Pionierinnen im Schweizer Literaturbetrieb. 2022 erschien die Autobiographie Das Abenteuer, eine Frau zu sein.

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