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Schneider, Manfred: Die Katze schleicht

Roman

Im Seniorenheim einer Kleinstadt ist der Bürgermeister tot aufgefunden worden. Er hat dort Gespräche mit einer hundertjährigen Bewohnerin geführt, die der Stadt eine hohe Summe zur Betreuung von Asylsuchenden zugesagt hat. Der Bürgermeister war wegen seiner zuwanderungsfreundlichen Politik bei einigen Lokalpolitikern verhasst und mehrfach bedroht worden. Doch dann kommt heraus, dass es unter den Erben der hochbetagten Dame große Unruhe gegeben hat, weil die enorme Spende an die Stadt ihr Erbe erheblich schmälern würde. Zu den Erben zählen aber nicht nur Nichten und Neffen, sondern auch ein Seniorenheimbewohner, der eine Reihe von Tierbildern gemalt hat (darunter das Bild einer schleichenden Katze), die sie alle gekauft hat. In Verdacht steht aber auch der junge, hübsche Musiker aus Afghanistan, den der Bürgermeister vor kurzem geheiratet hat.
Die gerichtsmedizinische Analyse ergibt, dass der Bürgermeister an einem schwer nachweisbaren Gift gestorben ist. Dieses Gift muss ihm in Seniorenheim verabreicht worden sein. Die Befragung der Zeugen ist allerdings dadurch erschwert, dass die Mehrzahl der Bewohner dort an Demenz leidet. Zufällig ist der Ehemann der Ermittlerin, ein ehemaliger Ringer und Turnier-Schachspieler, studierter, wenn auch arbeitsloser Linguist, der sich früher intensiv mit Aphasie beschäftigt hat. In phantasievoller Anwendung der Aphasie-Forschung kann er die verwirrenden Sätze der Zeugen als sinnvolle Aussagen entschlüsseln.


Autor Schneider, Manfred
Verlag Transit Buchverlag GmbH
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2021
Seitenangabe 271 S.
Meldetext innert 2-3 Tage lieferbar
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H22.1 cm x B14.4 cm x D3.2 cm 469 g

Im Seniorenheim einer Kleinstadt ist der Bürgermeister tot aufgefunden worden. Er hat dort Gespräche mit einer hundertjährigen Bewohnerin geführt, die der Stadt eine hohe Summe zur Betreuung von Asylsuchenden zugesagt hat. Der Bürgermeister war wegen seiner zuwanderungsfreundlichen Politik bei einigen Lokalpolitikern verhasst und mehrfach bedroht worden. Doch dann kommt heraus, dass es unter den Erben der hochbetagten Dame große Unruhe gegeben hat, weil die enorme Spende an die Stadt ihr Erbe erheblich schmälern würde. Zu den Erben zählen aber nicht nur Nichten und Neffen, sondern auch ein Seniorenheimbewohner, der eine Reihe von Tierbildern gemalt hat (darunter das Bild einer schleichenden Katze), die sie alle gekauft hat. In Verdacht steht aber auch der junge, hübsche Musiker aus Afghanistan, den der Bürgermeister vor kurzem geheiratet hat.
Die gerichtsmedizinische Analyse ergibt, dass der Bürgermeister an einem schwer nachweisbaren Gift gestorben ist. Dieses Gift muss ihm in Seniorenheim verabreicht worden sein. Die Befragung der Zeugen ist allerdings dadurch erschwert, dass die Mehrzahl der Bewohner dort an Demenz leidet. Zufällig ist der Ehemann der Ermittlerin, ein ehemaliger Ringer und Turnier-Schachspieler, studierter, wenn auch arbeitsloser Linguist, der sich früher intensiv mit Aphasie beschäftigt hat. In phantasievoller Anwendung der Aphasie-Forschung kann er die verwirrenden Sätze der Zeugen als sinnvolle Aussagen entschlüsseln.


Fr. 30.90
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-88747-384-6
Verfügbarkeit: innert 2-3 Tage lieferbar

Über den Autor Schneider, Manfred

Manfred Schneider begann seine literarische Karriere als Zwölfjähriger. Da seine Werke in Schülerzeitschriften wenig Beachtung fanden, studierte er daraufhin in Freiburg Literaturwissenschaft und Philosophie. Nach der Promotion durchlief er den langen Irrweg eines Assistenten, Privatdozenten und Universitätsprofessors für Literaturwissenschaft und Medien an den Universitäten Freiburg, Essen und Bochum. Seine Schreiblust übte er in wissenschaftlichen und kulturkritischen Büchern über Revolutionäre, Barbaren, Attentäter und zuletzt über Transparenzträumer. Mit »Die Katze schleicht« legt er seinen ersten Roman vor. Buchtitel u.a.: »Liebe und Betrug. Die Sprachen des Verlangens« (Hanser 1992), »Das Attentat. Kritik der paranoischen Vernunft« (Matthes & Seitz 2010), »Transparenztraum. Literatur, Politik, Medien und das Unmögliche« (Matthes & Seitz 2013).

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