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Ritschel, Gregor: Freie Zeit

Eine politische Idee von der Antike bis zur Digitalisierung
»Das Reich der Freiheit beginnt in der That erst da, wo das Arbeiten, das durch Noth und äußere Zweckmäßigkeit bestimmt ist, aufhört« - so einst Karl Marx. Und heute? Trotz weitgehender Automatisierung bleibt die Norm der Vollzeitarbeit bestehen. Das Motto »Sozial ist was Arbeit schafft«, wird von fast allen politischen Akteuren getragen. Zugleich wird die bisherige Form der Vollzeitarbeitsgesellschaft in vielen Momenten brüchiger und ungleicher: Pflegekrise, Gender-Pay-Gap, prekäre Jobs oder unregulierte Crowdwork auf digitalen Plattformen offenbaren nur einige der vielfältigen Bruchlinien. Mit Blick auf die politische Ideengeschichte der freien Zeit und die aktuellen Debatten um Automatisierung und Digitalisierung entwirft Gregor Ritschel ein Plädoyer für den schrittweisen Ausgang aus der bisherigen Arbeits- in eine »Multiaktivitätsgesellschaft« (André Gorz). Er zeigt: Eine Verkürzung der Arbeitszeit kann uns eine sozialere, kreativere und auch umweltschonendere Welt ermöglichen.
Autor Ritschel, Gregor
Verlag Transcript Verlag
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2021
Seitenangabe 269 S.
Meldetext innert 2-3 Tage lieferbar
Ausgabekennzeichen Deutsch
Abbildungen Klebebindung
Masse H22.5 cm x B13.4 cm x D2.0 cm 402 g
Reihe X-Texte zu Kultur und Gesellschaft
»Das Reich der Freiheit beginnt in der That erst da, wo das Arbeiten, das durch Noth und äußere Zweckmäßigkeit bestimmt ist, aufhört« - so einst Karl Marx. Und heute? Trotz weitgehender Automatisierung bleibt die Norm der Vollzeitarbeit bestehen. Das Motto »Sozial ist was Arbeit schafft«, wird von fast allen politischen Akteuren getragen. Zugleich wird die bisherige Form der Vollzeitarbeitsgesellschaft in vielen Momenten brüchiger und ungleicher: Pflegekrise, Gender-Pay-Gap, prekäre Jobs oder unregulierte Crowdwork auf digitalen Plattformen offenbaren nur einige der vielfältigen Bruchlinien. Mit Blick auf die politische Ideengeschichte der freien Zeit und die aktuellen Debatten um Automatisierung und Digitalisierung entwirft Gregor Ritschel ein Plädoyer für den schrittweisen Ausgang aus der bisherigen Arbeits- in eine »Multiaktivitätsgesellschaft« (André Gorz). Er zeigt: Eine Verkürzung der Arbeitszeit kann uns eine sozialere, kreativere und auch umweltschonendere Welt ermöglichen.
Fr. 40.90
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-8376-5572-8
Verfügbarkeit: innert 2-3 Tage lieferbar

Alle Bände der Reihe "X-Texte zu Kultur und Gesellschaft" mit Band-Nummer

Über den Autor Ritschel, Gregor

Gregor Ritschel (Dr. phil.), geb. 1985, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter der Hochschule Merseburg sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Lehrerinnenbildung und Schulforschung an der Universität Leipzig. Er studierte Politikwissenschaft, Ethnologie und Zeitgeschichte und lehrte Politische Theorie und Ideengeschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Als Redakteur der Zeitschrift »Berliner Debatte Initial« hat er mehrere Hefte zum Themenkomplex Gesellschaft und Digitalisierung mitherausgegeben.

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