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Quelle: Wikipedia (Hrsg.): Pandemie

Verbreitung von H5N1, Pandemie H1N1 2009/10, Pestepidemien in Norwegen, Schwarzer Tod, Spanische Grippe, SARS-Pandemie 2002/2003

Quelle: Wikipedia. Seiten: 58. Kapitel: Verbreitung von H5N1, Pandemie H1N1 2009/10, Pestepidemien in Norwegen, Schwarzer Tod, Spanische Grippe, SARS-Pandemie 2002/2003. Auszug: Die Ausbreitung von Influenza A/H5N1, des bekanntesten hoch pathogenen Erregers der so genannten Vogelgrippe von Südostasien nach Europa, wurde seit 1996 sowohl von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als auch von der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) und von den Massenmedien genau verfolgt und analysiert. Es bestand (und besteht) die Befürchtung, dass die hochpathogene Variante des Virus Influenza-A-Virus H5N1 in verstärktem Maße von Mensch zu Mensch übergehen und so zu einer neuerlichen Pandemie der echten Virusgrippe (Influenza) führen könnte. Als natürliches Reservoir der als minder pathogen eingestuften Variante von A/H5N1 sind seit langem Wasservögel und Geflügel bekannt. Erste Berichte über zwei rein lokale Übergänge dieser Variante von A/H5N1 auf eine Tierhaltung sind der Weltgesundheitsorganisation aus den Jahren 1959 (Hühner in Schottland) und 1991 (Truthühner in England) bekannt. Bei Wildvögeln konnte vor 1996 - auch in Europa - jeweils nur eine apathogene, also nicht krankheitsauslösende Variante nachgewiesen werden. Im Sommer und Frühherbst 1996 ereignete sich der erste Ausbruch einer später als hoch pathogen klassifizierten Variante von A/H5N1, und zwar auf einer Gänsefarm in der Provinz Guangdong der VR China, wo 40 Prozent der Tiere erkrankten. Dies war zugleich der erste Nachweis überhaupt für eine hoch pathogene Variante von H5-Viren. Diese Virusvariante mit der vollständigen Bezeichnung Influenza A/Goose/Guangdong/1/96 (H5N1) erwies sich in umgehend veranlassten Experimenten auch als tödlich für Hühner. Das Hämagglutinin-Gen (H5) erwies sich als verwandt mit den ab 1997 in Hongkong isolierten H5N1-Virusstämmen. Eine genetische Analyse des Neuraminidase-Gens (N1) ergab allerdings eine größere Ähnlichkeit mit einem 1973 in Nordirland aus einem Papagei isolierten H7N1-Virus als mit den später in Hongkong isolierten H5N1-Viren. Aus diesen und weiteren Details schlossen chinesische Forscher, dass es im Jahr 1996 in Südchina zu einer Reassorti


Autor Quelle: Wikipedia (Hrsg.)
Verlag Books LLC, Reference Series
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2015
Seitenangabe 58 S.
Meldetext innert 2-3 Tage lieferbar
Ausgabekennzeichen Deutsch
Abbildungen Paperback
Masse H24.6 cm x B18.9 cm x D0.3 cm 134 g

Quelle: Wikipedia. Seiten: 58. Kapitel: Verbreitung von H5N1, Pandemie H1N1 2009/10, Pestepidemien in Norwegen, Schwarzer Tod, Spanische Grippe, SARS-Pandemie 2002/2003. Auszug: Die Ausbreitung von Influenza A/H5N1, des bekanntesten hoch pathogenen Erregers der so genannten Vogelgrippe von Südostasien nach Europa, wurde seit 1996 sowohl von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als auch von der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) und von den Massenmedien genau verfolgt und analysiert. Es bestand (und besteht) die Befürchtung, dass die hochpathogene Variante des Virus Influenza-A-Virus H5N1 in verstärktem Maße von Mensch zu Mensch übergehen und so zu einer neuerlichen Pandemie der echten Virusgrippe (Influenza) führen könnte. Als natürliches Reservoir der als minder pathogen eingestuften Variante von A/H5N1 sind seit langem Wasservögel und Geflügel bekannt. Erste Berichte über zwei rein lokale Übergänge dieser Variante von A/H5N1 auf eine Tierhaltung sind der Weltgesundheitsorganisation aus den Jahren 1959 (Hühner in Schottland) und 1991 (Truthühner in England) bekannt. Bei Wildvögeln konnte vor 1996 - auch in Europa - jeweils nur eine apathogene, also nicht krankheitsauslösende Variante nachgewiesen werden. Im Sommer und Frühherbst 1996 ereignete sich der erste Ausbruch einer später als hoch pathogen klassifizierten Variante von A/H5N1, und zwar auf einer Gänsefarm in der Provinz Guangdong der VR China, wo 40 Prozent der Tiere erkrankten. Dies war zugleich der erste Nachweis überhaupt für eine hoch pathogene Variante von H5-Viren. Diese Virusvariante mit der vollständigen Bezeichnung Influenza A/Goose/Guangdong/1/96 (H5N1) erwies sich in umgehend veranlassten Experimenten auch als tödlich für Hühner. Das Hämagglutinin-Gen (H5) erwies sich als verwandt mit den ab 1997 in Hongkong isolierten H5N1-Virusstämmen. Eine genetische Analyse des Neuraminidase-Gens (N1) ergab allerdings eine größere Ähnlichkeit mit einem 1973 in Nordirland aus einem Papagei isolierten H7N1-Virus als mit den später in Hongkong isolierten H5N1-Viren. Aus diesen und weiteren Details schlossen chinesische Forscher, dass es im Jahr 1996 in Südchina zu einer Reassorti


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ISBN: 978-1-233-24942-8
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