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Ovid : Metamorphosen

Epos in 15 Büchern

»Die Metamorphosen waren aber auch das romanhaft spannende Repertorium der Mythologie. Wer war Phaethon? Lycaon? Procne? Arachne? Für tausend solche Fragen war Ovid das Who's Who. Man mußte sich darin auskennen. Sonst verstand man die lateinischen Dichter nicht. Außerdem hatten alle diese mythologischen Geschichten einen allegorischen Sinn. Ovid war also auch ein Schatzhaus der Moral.«
Ernst-Robert Curtius


Autor Ovid / Breitenbach, Hermann (Übers.) / Breitenbach, Hermann (Hrsg.) / Wilkinson, L. P. (Vorwort v.)
Verlag Reclam
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2005
Seitenangabe 789 S.
Meldetext innert 1-2 Tage lieferbar
Ausgabekennzeichen Deutsch
Abbildungen KART
Masse H14.6 cm x B9.5 cm x D3.7 cm 392 g
Reihe Reclams Universal-Bibliothek

»Die Metamorphosen waren aber auch das romanhaft spannende Repertorium der Mythologie. Wer war Phaethon? Lycaon? Procne? Arachne? Für tausend solche Fragen war Ovid das Who's Who. Man mußte sich darin auskennen. Sonst verstand man die lateinischen Dichter nicht. Außerdem hatten alle diese mythologischen Geschichten einen allegorischen Sinn. Ovid war also auch ein Schatzhaus der Moral.«
Ernst-Robert Curtius


Fr. 21.90
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-15-000356-5
Verfügbarkeit: innert 1-2 Tage lieferbar

Über den Autor Ovid

Ovid (Publius Ovidius Naso, 20. März 43 v. Chr. Sulmona - um 17 n. Chr.) prägt mit seinen »Metamorphosen« das Bild der Nachwelt auf die griechische Mythologie. Nach einem Studium der Rhetorik in Rom reist Ovid zu Studienzwecken nach Kleinasien und Griechenland. Eine Laufbahn als Beamter bricht er ab und beginnt eine außerordentlich erfolgreiche Dichterlaufbahn in Rom. Aus ungeklärten Gründen wird er 8 n. Chr. auf Geheiß des Kaisers Augustus an den Rand des Imperiums nach Tomi, dem heutigen rumänischen Konstanza, verbannt. Seine literarische Frühphase ist geprägt von erotischen Dichtungen wie »Amores« (»Liebesgedichte«) und »Ars amatoria« (»Liebeskunst«). In der darauffolgenden Phase nimmt er sich großen Sagenzyklen an: Er ergründet mit »Fasti« das römische religiöse Brauchtum und beginnt mit seinen Verwandlungsgeschichten - den »Metamorphosen«, die er im Exil beendet. In Tomi entstehen »Tristia« (»Klagelieder«), in denen er sein Leben Revue passieren lässt und sein Schicksal beklagt. Manche dieser Dichtungen, daneben auch ein Lobgedicht auf Augustus und Tiberius, sollen eine Begnadigung erzielen - ohne Erfolg. Ovid stirbt acht Jahre nach seiner Verbannung im Exil.

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