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Osten, Manfred: Die Kunst, Fehler zu machen

Aus Erfahrung wird man klug, sagt ein Sprichwort. Ohne Fehler und Irrtümer gibt es keine Entwicklung. Die gegenwärtige Null-Fehler-Kultur aber tut sich schwer damit, Fehler zu akzeptieren. Bisher stützte sich der Mensch als »gebrechliches Wesen in der zerbrechlichen Einrichtung der Welt« zur Korrektur und Begrenzung seiner Irrtümer und Fehler vor allem auf Erfahrung. Angesichts der rasanten Zunahme von abstraktem Wissen vor dem Horizont virtueller Welten lassen sich schwer noch sinnliche Erfahrungen machen. Dadurch stellt die Bewältigung von Fehlern zunehmend eine überforderung dar. Mutiert der »antiquierte« Mensch in einer »Null-Fehler-Kultur« selbst zum größten anzunehmenden Unfall und Risikofaktor? Wird deswegen unermüdlich an seiner Perfektionierung gebastelt?
Manfred Osten stellt die grundsätzliche Frage nach der Relativität unseres rational orientierten westlichen Fehlerverständnisses und unserer Fehlerbeherrschung.
Ein Plädoyer gegen den Perfektionismus, eine kleine Gebrauchsanweisung, Fehler zu machen und Irrtümer einzugestehen.
»Wenn irren menschlich ist, dann ist nicht zu irren unmenschlich.«

Aus Erfahrung wird man klug, sagt ein Sprichwort. Ohne Fehler und Irrtümer gibt es keine Entwicklung. Die gegenwärtige Null-Fehler-Kultur aber tut sich schwer damit, Fehler zu akzeptieren. Bisher stützte sich der Mensch als "gebrechliches Wesen in der zerbrechlichen Einrichtung der Welt" zur Korrektur und Begrenzung seiner Irrtümer und Fehler vor allem auf Erfahrung. Angesichts der rasanten Zunahme von abstraktem Wissen vor dem Horizont virtueller Welten lassen sich schwer noch sinnliche Erfahrungen machen. Dadurch stellt die Bewältigung von Fehlern zunehmend eine Überforderung dar. Mutiert der "antiquierte" Mensch in einer "Null-Fehler-Kultur" selbst zum grössten anzunehmenden Unfall und Risikofaktor? Wird deswegen unermüdlich an seiner Perfektionierung gebastelt?
Manfred Osten stellt die grundsätzliche Frage nach der Relativität unseres rational orientierten westlichen Fehlerverständnisses und unserer Fehlerbeherrschung.
Ein Plädoyer gegen den Perfektionismus, eine kleine Gebrauchsanweisung, Fehler zu machen und Irrtümer einzugestehen.
"Wenn irren menschlich ist, dann ist nicht zu irren unmenschlich."
Autor Osten, Manfred
Verlag Suhrkamp
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2006
Seitenangabe 106 S.
Meldetext Lieferbar in 48 Stunden
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H22.0 cm x B13.2 cm x D1.4 cm 234 g
Auflage 2. A.
Reihe Bibliothek der Lebenskunst
Verlagsartikelnummer 41744

Aus Erfahrung wird man klug, sagt ein Sprichwort. Ohne Fehler und Irrtümer gibt es keine Entwicklung. Die gegenwärtige Null-Fehler-Kultur aber tut sich schwer damit, Fehler zu akzeptieren. Bisher stützte sich der Mensch als »gebrechliches Wesen in der zerbrechlichen Einrichtung der Welt« zur Korrektur und Begrenzung seiner Irrtümer und Fehler vor allem auf Erfahrung. Angesichts der rasanten Zunahme von abstraktem Wissen vor dem Horizont virtueller Welten lassen sich schwer noch sinnliche Erfahrungen machen. Dadurch stellt die Bewältigung von Fehlern zunehmend eine überforderung dar. Mutiert der »antiquierte« Mensch in einer »Null-Fehler-Kultur« selbst zum größten anzunehmenden Unfall und Risikofaktor? Wird deswegen unermüdlich an seiner Perfektionierung gebastelt?
Manfred Osten stellt die grundsätzliche Frage nach der Relativität unseres rational orientierten westlichen Fehlerverständnisses und unserer Fehlerbeherrschung.
Ein Plädoyer gegen den Perfektionismus, eine kleine Gebrauchsanweisung, Fehler zu machen und Irrtümer einzugestehen.
»Wenn irren menschlich ist, dann ist nicht zu irren unmenschlich.«

Aus Erfahrung wird man klug, sagt ein Sprichwort. Ohne Fehler und Irrtümer gibt es keine Entwicklung. Die gegenwärtige Null-Fehler-Kultur aber tut sich schwer damit, Fehler zu akzeptieren. Bisher stützte sich der Mensch als "gebrechliches Wesen in der zerbrechlichen Einrichtung der Welt" zur Korrektur und Begrenzung seiner Irrtümer und Fehler vor allem auf Erfahrung. Angesichts der rasanten Zunahme von abstraktem Wissen vor dem Horizont virtueller Welten lassen sich schwer noch sinnliche Erfahrungen machen. Dadurch stellt die Bewältigung von Fehlern zunehmend eine Überforderung dar. Mutiert der "antiquierte" Mensch in einer "Null-Fehler-Kultur" selbst zum grössten anzunehmenden Unfall und Risikofaktor? Wird deswegen unermüdlich an seiner Perfektionierung gebastelt?
Manfred Osten stellt die grundsätzliche Frage nach der Relativität unseres rational orientierten westlichen Fehlerverständnisses und unserer Fehlerbeherrschung.
Ein Plädoyer gegen den Perfektionismus, eine kleine Gebrauchsanweisung, Fehler zu machen und Irrtümer einzugestehen.
"Wenn irren menschlich ist, dann ist nicht zu irren unmenschlich."
CHF 30.50
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-518-41744-7
Verfügbarkeit: Lieferbar in 48 Stunden

Alle Bände der Reihe "Bibliothek der Lebenskunst" mit Band-Nummer

Über den Autor Osten, Manfred

Geboren 19. Januar 1938 in Ludwigslust (Mecklenburg)

1952
Flucht in die Bundesrepublik Deutschland

1952 - 1959
Neusprachliches Gymnasium Bad Iburg

1959 - 1964
Studium der Rechtswissenschaften, Philosophie, Musikwissenschaften und Literatur in Hamburg und München

1964
1. juristisches Staatsexamen in München

1968
2. juristisches Staatsexamen in München

1968
Internationale Privatrechtsstudien (Univ. Luxemburg)

1969
Promotion "Über den Naturrechtsbegriff in den Frühschriften Schellings"

1969
Eintritt in den Auswärtigen Dienst

1969 - 1970
Frankreich, Botschaft Paris (Attaché-Ausbildung)

1971 - 1973
Kamerun, Botschaft Jaunde (Kultur- und Pressereferent)

1972
Tschad, Botschaft Fort Lamy (Geschäftsträger a. i.)

1973 - 1976
Bonn, Auswärtiges Amt (Länderreferent im Referat für "Südliches Afrika")

1976 - 1980
Ungarn, Botschaft Budapest (Leiter der Wirtschaftsabteilung)

1980 - 1983
Australien, Generalkonsulat Melbourne (stellvertretender Generalkonsul)

1983 - 1986
Bonn, Auswärtiges Amt (stellvertretender Leiter des Grundsatzreferates Dritte Welt Politik)

1986 - 1992
Japan, Botschaft Tokyo (Pressesprecher, anschließend Leiter der Kultur- und der Rechts- und Konsularabteilung)

1993 - 1994
Bonn, Leiter des Osteuropa-Referats (Mittel-, Ost und Südosteuropa, Russland, Mittelasien) im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Verheiratet seit 1966, 3 Kinder.

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