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Ortese, Anna Maria: Iguana

Ein romantisches Märchen

Den jungen Mailänder Grafen Aleardo verschlägt es bei seiner Suche nach zum Verkauf stehenden Ländereien auf eine einsame Insel vor der Küste Portugals, die nicht einmal auf den Landkarten zu finden ist. Eine Insel des Bösen, wie sein Matrose glaubt. Tatsächlich tragen sich auf Ocaña seltsame Dinge zu: Drei verarmte Brüder eines portugiesischen Aristokratengeschlechts halten in einem heruntergekommenen Herrenhaus ein mysteriöses Wesen als Dienstmädchen, das Mensch und Echse, geschundene Kreatur und verwunschene Prinzessin zugleich ist - Iguana. Der Graf gerät in den Bann des schönen Geschöpfs, das unter den Menschen ein elendes Dasein fristet. Bei seinem leidenschaftlichen Versuch, das Geheimnis der Insel zu ergründen und Iguana zu retten, versinkt Aleardo immer mehr in eine verhängnisvolle Welt von Traum und Wahn, in der alles aus den Fugen gerät. 

Iguana untersucht das gestörte Verhältnis zwischen Kultur und Natur, den Missbrauch von Macht, die Übel von Kolonisation und Kapitalismus. Mit viel Zartgefühl für die Mittellosen und Elenden erzählt Anna Maria Ortese ein mitreißendes modernes Märchen, in dem das Böse nicht in Gestalt eines gefräßigen Wolfes oder einer arglistigen Hexe erscheint, sondern im Menschen selbst liegt.


Autor Ortese, Anna Maria
Verlag Matthes + Seitz
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2026
Seitenangabe 232 S.
Meldetext Lieferbar in 24 Stunden
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H20.5 cm x B12.8 cm x D1.8 cm 298 g
Reihe Friedenauer Presse Winterbuch

Den jungen Mailänder Grafen Aleardo verschlägt es bei seiner Suche nach zum Verkauf stehenden Ländereien auf eine einsame Insel vor der Küste Portugals, die nicht einmal auf den Landkarten zu finden ist. Eine Insel des Bösen, wie sein Matrose glaubt. Tatsächlich tragen sich auf Ocaña seltsame Dinge zu: Drei verarmte Brüder eines portugiesischen Aristokratengeschlechts halten in einem heruntergekommenen Herrenhaus ein mysteriöses Wesen als Dienstmädchen, das Mensch und Echse, geschundene Kreatur und verwunschene Prinzessin zugleich ist - Iguana. Der Graf gerät in den Bann des schönen Geschöpfs, das unter den Menschen ein elendes Dasein fristet. Bei seinem leidenschaftlichen Versuch, das Geheimnis der Insel zu ergründen und Iguana zu retten, versinkt Aleardo immer mehr in eine verhängnisvolle Welt von Traum und Wahn, in der alles aus den Fugen gerät. 

Iguana untersucht das gestörte Verhältnis zwischen Kultur und Natur, den Missbrauch von Macht, die Übel von Kolonisation und Kapitalismus. Mit viel Zartgefühl für die Mittellosen und Elenden erzählt Anna Maria Ortese ein mitreißendes modernes Märchen, in dem das Böse nicht in Gestalt eines gefräßigen Wolfes oder einer arglistigen Hexe erscheint, sondern im Menschen selbst liegt.


CHF 35.50
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-7518-8023-7
Verfügbarkeit: Lieferbar in 24 Stunden

Über den Autor Ortese, Anna Maria

Anna Maria Ortese (1914-1998) stammte aus ärmlichen Verhältnissen. Sie verließ mit fu¿nfzehn Jahren die Schule, entwickelte danach aus eigener Kraft ihr großes literarischen Talent; als Zwanzigjährige vero¿ffentlichte sie ihre ersten Texte. Ihr Werk wurde fru¿h mit literarischen Preisen ausgezeichnet, gro¿ßere Bekanntheit erreichte sie erst im letzten Jahrzehnt ihres Lebens.

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