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Levy, Deborah: Mein Jahr in Paris mit Gertrude Stein

Roman
Die Erzählerin von Mein Jahr in Paris mit Gertrude Stein hat viel zu tun. Der Kater ihrer Freundin Eva ist verschwunden, und sie befu?rchtet, er könnte im Bewusstseinsstrom davongeschwommen sein. Ihre andere Freundin Fanny hat kaum Zeit fu?r sie, denn sie arbeitet in der Finanzbranche und ist mit nicht weniger als drei Liebhaberinnen verstrickt. Und vor allem Gertrude Stein macht der Erzählerin das Leben schwer.Sie versucht, einen Essay u?ber Stein zu schreiben, aber das scheint ganz unmöglich zu sein. Sie weiß zu viel und gleichzeitig gar nichts u?ber die wichtige Avantgarde-Denkerin des fru?hen 20. Jahrhunderts.Was sie weiß, ist Folgendes: Gertrude Stein studierte Psychologie und Medizin, brach dann aber ihr Studium ab, kuratierte stattdessen in ihrer Mietwohnung in Paris moderne Kunst, die die Welt erschu?ttern sollte, Picasso, Matisse und Hemingway gingen bei ihr ein und aus, sie schrieb Romane, Theaterstu?cke und Gedichte, die inkohärent und brillant sind,und sie verliebte sich auf den ersten Blick in ihre spätere Frau Alice B. Toklas.Aber so vieles weiß sie auch nicht. Und so versucht sie, herauszufinden, was wir verlieren mu?ssen, um modern zu werden, wie wir mit Ängsten umgehen, mit Unsicherheit leben, mit deprimierenden Vätern, wie wir uns ein neues Leben in einem anderen Land aufbauen. Sie denkt nach u?ber Kunst und Sprache und Freiheit - daru?ber, was all diese Dinge fu?r Gertrude Stein in den Anfängen des 20. Jahrhunderts bedeutet haben und was sie fu?r sie zuBeginn des 21. Jahrhunderts bedeuten.
Autor Levy, Deborah
Verlag Kampa Verlag
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2026
Seitenangabe 160 S.
Meldetext Neuauflage/Nachdruck September 2026
Ausgabekennzeichen Deutsch
Abbildungen Gebunden
Masse H20.5 cm x B14.5 cm x D2.0 cm 542 g
Auflage 2
Die Erzählerin von Mein Jahr in Paris mit Gertrude Stein hat viel zu tun. Der Kater ihrer Freundin Eva ist verschwunden, und sie befu?rchtet, er könnte im Bewusstseinsstrom davongeschwommen sein. Ihre andere Freundin Fanny hat kaum Zeit fu?r sie, denn sie arbeitet in der Finanzbranche und ist mit nicht weniger als drei Liebhaberinnen verstrickt. Und vor allem Gertrude Stein macht der Erzählerin das Leben schwer.Sie versucht, einen Essay u?ber Stein zu schreiben, aber das scheint ganz unmöglich zu sein. Sie weiß zu viel und gleichzeitig gar nichts u?ber die wichtige Avantgarde-Denkerin des fru?hen 20. Jahrhunderts.Was sie weiß, ist Folgendes: Gertrude Stein studierte Psychologie und Medizin, brach dann aber ihr Studium ab, kuratierte stattdessen in ihrer Mietwohnung in Paris moderne Kunst, die die Welt erschu?ttern sollte, Picasso, Matisse und Hemingway gingen bei ihr ein und aus, sie schrieb Romane, Theaterstu?cke und Gedichte, die inkohärent und brillant sind,und sie verliebte sich auf den ersten Blick in ihre spätere Frau Alice B. Toklas.Aber so vieles weiß sie auch nicht. Und so versucht sie, herauszufinden, was wir verlieren mu?ssen, um modern zu werden, wie wir mit Ängsten umgehen, mit Unsicherheit leben, mit deprimierenden Vätern, wie wir uns ein neues Leben in einem anderen Land aufbauen. Sie denkt nach u?ber Kunst und Sprache und Freiheit - daru?ber, was all diese Dinge fu?r Gertrude Stein in den Anfängen des 20. Jahrhunderts bedeutet haben und was sie fu?r sie zuBeginn des 21. Jahrhunderts bedeuten.
CHF 35.50
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-311-35033-0
Verfügbarkeit: Neuauflage/Nachdruck September 2026

Über den Autor Levy, Deborah

DEBORAH LEVY glaubt nicht an Genregrenzen. Sie helfen ihr zwar, sich in Buchhandlungen zurechtzufinden, aber sie ist davon überzeugt, dass wirklich gute Bücher keine Schubladen brauchen. Und so ist auch ihr Schreiben ungeheuer vielschichtig, verbinden sich darin doch essayistische und lyrische Momente, autobiographisches und fiktionales Erzählen miteinander. Deborah Levy emigrierte im Alter von neun Jahren mit ihrer Familie aus Südafrika nach Großbritannien. Ihre Romane Heim schwimmen (2011), Heiße Milch (2016) und Der Mann, der alles sah (2019) waren für den Booker Prize nominiert. Für ihr dreiteiliges autobiographisches Projekt wurde sie mit dem Prix Femina étranger ausgezeichnet. Sie lebt und arbeitet in London und Paris.

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