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Koechlin, Florianne : Mozart und die List der Hirse

Natur neu denken

Weinreben reagieren auf gewisse Schallwellen, Mozart-Klänge zum Beispiel. Pflanzen führen ein aktives Sozialleben, sie haben Freunde und Feinde, sind liebevoll zu den Nächsten, bilden Allianzen, betreiben Vetternwirtschaft, sind futterneidisch, graben sich gegenseitig das Wasser ab und verhalten sich abwehrend gegenüber Fremden. Unter dem Boden bilden sie umfangreiche Beziehungsnetze aus Wurzeln und Pilzen, über die sie Nährstoffe und Informationen austauschen. Auch die Beziehungsnetze von Tieren sind viel komplexer, viel differenzierter, als wir bislang dachten. Das zeigen Entdeckungen an den unterschiedlichsten Orten, wie bei Zebuherden im westafrikanischen Niger, in Schweizer Schlachthöfen oder bei Berggorillas in Ruanda und im Basler Zoo. Neue Erkenntnisse füllen langsam die Leerstellen des ökologisch geprägten Weltbildes. Dieses fußt darauf, dass alles mit allem irgendwie vernetzt ist, nichts isoliert funktioniert und dass den Genen keineswegs die alles überragende Rolle bei der Steuerung von Lebensprozessen zukommt.


Autor Koechlin, Florianne / Battaglia, Denise
Verlag Lenos Verlag
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2015
Seitenangabe 222 S.
Meldetext innert 2-3 Tage lieferbar
Ausgabekennzeichen Deutsch
Abbildungen Lesebändchen
Masse H15.5 cm x B9.3 cm x D1.7 cm 111 g

Weinreben reagieren auf gewisse Schallwellen, Mozart-Klänge zum Beispiel. Pflanzen führen ein aktives Sozialleben, sie haben Freunde und Feinde, sind liebevoll zu den Nächsten, bilden Allianzen, betreiben Vetternwirtschaft, sind futterneidisch, graben sich gegenseitig das Wasser ab und verhalten sich abwehrend gegenüber Fremden. Unter dem Boden bilden sie umfangreiche Beziehungsnetze aus Wurzeln und Pilzen, über die sie Nährstoffe und Informationen austauschen. Auch die Beziehungsnetze von Tieren sind viel komplexer, viel differenzierter, als wir bislang dachten. Das zeigen Entdeckungen an den unterschiedlichsten Orten, wie bei Zebuherden im westafrikanischen Niger, in Schweizer Schlachthöfen oder bei Berggorillas in Ruanda und im Basler Zoo. Neue Erkenntnisse füllen langsam die Leerstellen des ökologisch geprägten Weltbildes. Dieses fußt darauf, dass alles mit allem irgendwie vernetzt ist, nichts isoliert funktioniert und dass den Genen keineswegs die alles überragende Rolle bei der Steuerung von Lebensprozessen zukommt.


Fr. 22.90
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-85787-460-4
Verfügbarkeit: innert 2-3 Tage lieferbar

Über den Autor Koechlin, Florianne

Florianne Koechlin, geboren 1948, studierte Biologie und Chemie. Sie wurde bekannt als Gentechnikkritikerin und Autorin. Sie ist Stiftungsrätin der Zukunftsstiftung Landwirtschaft und der Swissaid, Geschäftsführerin des Blauen-Instituts und war Mitglied der Eidgenössischen Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich EKAH. Sie lebt in Münchenstein bei Basel. Im Lenos Verlag veröffentlichte Florianne Koechlin die Bücher »Zellgeflüster« und »PflanzenPalaver« sowie - als Herausgeberin - »Jenseits der Blattränder«. www.blauen-institut.ch. - Denise Battaglia, geboren 1971, studierte Philosophie und Pädagogik in Basel. Die Journalistin ist seit 2010 auch wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Dialog Ethik, dem Interdisziplinären Institut für Ethik im Gesundheitswesen, in Zürich. Sie lebt in Zürich.

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