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Khalifa, Khaled : Keine Messer in den Küchen dieser Stadt

Khaled Khalifa erzählt in einer poetischen Sprache mit überraschenden Bildern eine ergreifende Familiengeschichte aus Aleppo. Ein berührendes Buch über eine verlorene Stadt und Kultur. Ein Lehrstück darüber, wie Populismus und Fanatismus eine einst offene Gesellschaft vollkommen zerstörten.


In Syrien, von den achtziger Jahren bis heute: Als der Vater einer fünfköpfigen Familie mit einer jüngeren Frau nach Amerika verschwindet, zieht die Mutter mit den drei Kindern vom Land nach Aleppo, wo sie groß geworden ist. Die einst blühende liberale Stadt hat sich durch das Assad-Regime verändert. Die Nachbarn singen jetzt seine Lieder, die Kolleginnen an der Schule, an der die Mutter als Lehrerin arbeitet, treten der Partei bei. Über Außenseiter werden Berichte verfasst. Misstrauen und Angst machen sich breit. Zu Hause versucht die Mutter, die Erinnerung an das alte Aleppo mit seiner Musik, Literatur, dem bunten Basar wachzuhalten. Doch die Wirklichkeit dringt immer tiefer in die häusliche Welt ein ...

Einblicke in die Vorgeschichte des syrischen Bu?rgerkriegs - und ins Drama einer Stadt, deren Agonie Khalifa bei der Niederschrift des im Original 2013 erschienenen Romans schon vorausgeahnt haben mag.
Autor Khalifa, Khaled / Fähndrich, Hartmut (Übers.)
Verlag Rowohlt Taschenb.
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2022
Seitenangabe 288 S.
Meldetext innert 1-2 Tage lieferbar
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H19.0 cm x B12.5 cm x D2.2 cm 252 g
Auflage 1. Auflage
Verlagsartikelnummer 21126

Khaled Khalifa erzählt in einer poetischen Sprache mit überraschenden Bildern eine ergreifende Familiengeschichte aus Aleppo. Ein berührendes Buch über eine verlorene Stadt und Kultur. Ein Lehrstück darüber, wie Populismus und Fanatismus eine einst offene Gesellschaft vollkommen zerstörten.


In Syrien, von den achtziger Jahren bis heute: Als der Vater einer fünfköpfigen Familie mit einer jüngeren Frau nach Amerika verschwindet, zieht die Mutter mit den drei Kindern vom Land nach Aleppo, wo sie groß geworden ist. Die einst blühende liberale Stadt hat sich durch das Assad-Regime verändert. Die Nachbarn singen jetzt seine Lieder, die Kolleginnen an der Schule, an der die Mutter als Lehrerin arbeitet, treten der Partei bei. Über Außenseiter werden Berichte verfasst. Misstrauen und Angst machen sich breit. Zu Hause versucht die Mutter, die Erinnerung an das alte Aleppo mit seiner Musik, Literatur, dem bunten Basar wachzuhalten. Doch die Wirklichkeit dringt immer tiefer in die häusliche Welt ein ...

Einblicke in die Vorgeschichte des syrischen Bu?rgerkriegs - und ins Drama einer Stadt, deren Agonie Khalifa bei der Niederschrift des im Original 2013 erschienenen Romans schon vorausgeahnt haben mag.
Fr. 20.90
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-499-27476-3
Verfügbarkeit: Noch nicht erschienen, April 2022

Über den Autor Khalifa, Khaled

Khaled Khalifa wurde 1964 in Aleppo, Syrien geboren. Er studierte Jura an der Universität Aleppo und war Mitbegründer und Mitherausgeber der Literaturzeitschrift "Alif". Mitglied des zu Beginn der achtziger Jahre gegründeten "Literarischen Forums" an der Universität Aleppo. Er ist Autor von zahlreichen Romanen und Drehbüchern für Kinofilme. Er lebt in Damaskus. Shortlisted für den International Prize for Arabic Fiction, ausgezeichnet mit der Naguib Mahfouz Medal for Literature.

Hartmut Fähndrich wurde 1944 in Tübingen geboren. Er lehrte Arabisch und Islamische Kulturgeschichte an der ETH Zürich und lebt in Bern. Er übersetzte u. a. Alaa al-Aswani, Sonallah Ibrahim, Gamal al-Ghitani, Edwar al-Charrat und Nagib Machfus. Ausgezeichnet u.a. mit dem Übersetzerpreis der Arabischen Liga und dem Schweizer Literaturpreis in der Kategorie Übersetzung.

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