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Keller, Gottfried: Das verlorne Lachen

Universal-Bibliothek

»Jukundus, was wollen wir nun mit der Religion oder der Kirche machen?«

»Nichts«, antwortete er. Nach einigem Sinnen fuhr er fort: »Wenn sich das Ewige und Unendliche immer so still hält und verbirgt, warum sollen wir uns nicht auch einmal eine Zeit ganz vergnügt und friedlich still halten können?«

Autor Keller, Gottfried
Verlag Reclam
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2004
Seitenangabe 118 S.
Meldetext innert 1-2 Tage lieferbar
Ausgabekennzeichen Deutsch
Abbildungen KART
Masse H14.8 cm x B9.6 cm x D0.8 cm 65 g
Reihe Reclams Universal-Bibliothek

Universal-Bibliothek

»Jukundus, was wollen wir nun mit der Religion oder der Kirche machen?«

»Nichts«, antwortete er. Nach einigem Sinnen fuhr er fort: »Wenn sich das Ewige und Unendliche immer so still hält und verbirgt, warum sollen wir uns nicht auch einmal eine Zeit ganz vergnügt und friedlich still halten können?«

Fr. 7.90
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-15-006178-7
Verfügbarkeit: innert 1-2 Tage lieferbar

Alle Bände der Reihe "Reclams Universal-Bibliothek (RUB)" mit Band-Nummer

Über den Autor Keller, Gottfried

Gottfried Keller (19.7.1819 Zürich - 15.7.1890 Zürich) absolvierte eine Lehre als Vedutenmaler, studierte an der Münchner Kunstakademie, später Philosophie in Heidelberg. 1855 kehrte er in die Schweiz zurück und lebte zunächst ohne Einkommen bei seiner Mutter und seiner Schwester Regula, bis er 1861 Erster Stadtschreiber des Kantons Zürich wurde und ab 1876 als freier Schriftsteller lebte. Kellers Werke werden dem bürgerlichen Realismus zugeordnet, sein autobiographisch geprägter Roman »Der grüne Heinrich« führt die Tradition des Bildungsromans in skeptischer Weise weiter, sein bekanntester Novellen-Zyklus »Die Leute von Seldwyla« verbindet im »Keller-Ton« (den Ausdruck prägte Theodor Fontane) Realismus mit humorvoller Satire.

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