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Kampmann, Anja: Die Wut ist ein heller Stern

Roman
Vom Mut einer Frau in einer Welt, die ihr keinen Platz mehr lassen will - von Anja Kampmann eindringlich und bildgewaltig erzählt Hedda hat sich ihren Traum erkämpft: Artistin im »Alkazar« auf der Reeperbahn. Doch nichts zählt mehr, als in den dreißiger Jahren die neuen Uniformen wie selbstverständlich im Publikum auftauchen. Die Freiräume werden enger und auch für die Mädchen im Varieté wird es gefährlich. Wem kann Hedda noch trauen? Ihr Bruder Jaan heuert als Harpunenschmied auf einem Walfänger an, für eine Fahrt in die Antarktis. Und auch Hedda sucht für sich und ihren kleinen Bruder Pauli nach Auswegen. Anja Kampmann erzählt in einer unvergleichlich atmosphärischen Sprache, der es auch an Leichtigkeit nicht fehlt, eine Geschichte weiblicher Selbstbehauptung aus einer ganz und gar von Männern dominierten Zeit.»Der Strom der Erzählstimme, der Bewusstseinsstrom, den Kampmann ihrer Heldin auf den - wie aus dem - Leib schreibt, entfaltet beim Lesen eine Sogwirkung wie die Elbe vor den Landungsbrücken bei Ebbe. Es fällt schwer, das Buch für Pausen aus der Hand zu legen.« Stefan Grund, Welt, 03.10.25 »Mit 'Die Wut ist ein heller Stern' hat Anja Kampmann einen Roman geschrieben, der ganz von selbst zu leuchten beginnt.« Peter Neumann, Die Zeit, 02.10.25 »Ein großes Gedicht ... 'Es gibt eine Wut, die nirgendwo hin kann, was sind wir Frauen doch gut darin, wir reisen nach innen, immer.' Es sind Sätze wie diese, auf knapp 500 Seiten üppig verteilt, die einem bleiben, auch Tage nach der Lektüre.« Julia Rothhaas, Süddeutsche Zeitung, 01.10.25 »Kampmann schreibt über die Vergangenheit, als könne sie wieder stattfinden. Das Buch ist ein Mahn- und Denkmal für ein Proletariat, das sich unter widrigsten Bedingungen gegen den Faschismus positioniert. Ein Roman wie ein literarischer Seiltanz.« Carsten Otte, SWR Kultur, 24.08.25 »Kampmanns Prosa prägt ein hochbewusster Umgang mit Sprache. Der Roman wird nicht durch den Plot bestimmt. Kampmann geht es darum, den Moment einzufangen und zum Leuchten zu bringen. Das gelingt durch knappe und präzise Sätze, eine oft vieldeutige und emotionale Sprache.« Holger Heimann, NDR Kultur, 18.08.25 »In lyrisch verdichteten Szenen entfaltet sich eine Atmosphäre zwischen Sehnsucht nach Künstlerbohème und erstickenden gesellschaftlichen Verhältnissen. Ein großer Gegenwartsroman, der zu den literarisch herausragenden dieses Jahres gehört.« Helmut Böttiger, Deutschlandfunk Kultur, 25.08.25 »Kampmanns neuer Roman schildert virtuos den nationalsozialistischen Umbau der Gesellschaft. Die statische Sprache und die Dynamik der Ereignisse ergänzen sich zu fast filmischen Bildern. Man meint, alles ganz genau vor sich zu sehen.« Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 21.08.25
Autor Kampmann, Anja
Verlag Hanser C.
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2025
Seitenangabe 496 S.
Meldetext Lieferbar in 24 Stunden
Ausgabekennzeichen Deutsch
Abbildungen mit Lesebändchen
Masse H21.0 cm x B13.8 cm x D4.0 cm 604 g
Auflage 3. A.
Verlagsartikelnummer 505/28120
Vom Mut einer Frau in einer Welt, die ihr keinen Platz mehr lassen will - von Anja Kampmann eindringlich und bildgewaltig erzählt Hedda hat sich ihren Traum erkämpft: Artistin im »Alkazar« auf der Reeperbahn. Doch nichts zählt mehr, als in den dreißiger Jahren die neuen Uniformen wie selbstverständlich im Publikum auftauchen. Die Freiräume werden enger und auch für die Mädchen im Varieté wird es gefährlich. Wem kann Hedda noch trauen? Ihr Bruder Jaan heuert als Harpunenschmied auf einem Walfänger an, für eine Fahrt in die Antarktis. Und auch Hedda sucht für sich und ihren kleinen Bruder Pauli nach Auswegen. Anja Kampmann erzählt in einer unvergleichlich atmosphärischen Sprache, der es auch an Leichtigkeit nicht fehlt, eine Geschichte weiblicher Selbstbehauptung aus einer ganz und gar von Männern dominierten Zeit.»Der Strom der Erzählstimme, der Bewusstseinsstrom, den Kampmann ihrer Heldin auf den - wie aus dem - Leib schreibt, entfaltet beim Lesen eine Sogwirkung wie die Elbe vor den Landungsbrücken bei Ebbe. Es fällt schwer, das Buch für Pausen aus der Hand zu legen.« Stefan Grund, Welt, 03.10.25 »Mit 'Die Wut ist ein heller Stern' hat Anja Kampmann einen Roman geschrieben, der ganz von selbst zu leuchten beginnt.« Peter Neumann, Die Zeit, 02.10.25 »Ein großes Gedicht ... 'Es gibt eine Wut, die nirgendwo hin kann, was sind wir Frauen doch gut darin, wir reisen nach innen, immer.' Es sind Sätze wie diese, auf knapp 500 Seiten üppig verteilt, die einem bleiben, auch Tage nach der Lektüre.« Julia Rothhaas, Süddeutsche Zeitung, 01.10.25 »Kampmann schreibt über die Vergangenheit, als könne sie wieder stattfinden. Das Buch ist ein Mahn- und Denkmal für ein Proletariat, das sich unter widrigsten Bedingungen gegen den Faschismus positioniert. Ein Roman wie ein literarischer Seiltanz.« Carsten Otte, SWR Kultur, 24.08.25 »Kampmanns Prosa prägt ein hochbewusster Umgang mit Sprache. Der Roman wird nicht durch den Plot bestimmt. Kampmann geht es darum, den Moment einzufangen und zum Leuchten zu bringen. Das gelingt durch knappe und präzise Sätze, eine oft vieldeutige und emotionale Sprache.« Holger Heimann, NDR Kultur, 18.08.25 »In lyrisch verdichteten Szenen entfaltet sich eine Atmosphäre zwischen Sehnsucht nach Künstlerbohème und erstickenden gesellschaftlichen Verhältnissen. Ein großer Gegenwartsroman, der zu den literarisch herausragenden dieses Jahres gehört.« Helmut Böttiger, Deutschlandfunk Kultur, 25.08.25 »Kampmanns neuer Roman schildert virtuos den nationalsozialistischen Umbau der Gesellschaft. Die statische Sprache und die Dynamik der Ereignisse ergänzen sich zu fast filmischen Bildern. Man meint, alles ganz genau vor sich zu sehen.« Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung, 21.08.25
CHF 40.50
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-446-28120-2
Verfügbarkeit: Lieferbar in 24 Stunden

Über den Autor Kampmann, Anja

Anja Kampmann wurde 1983 in Hamburg geboren. Sie studierte an der Universität Hamburg und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie debütierte bei Hanser mit dem Gedichtband »Proben von Stein und Licht« (Lyrik Kabinett, 2016). Ihr erster Roman »Wie hoch die Wasser steigen« (2018), wurde vielfach übersetzt, für den Preis der Leipziger Buchmesse sowie den Deutschen Buchpreis nominiert und war Finalist für den National Book Award in den USA. Zuletzt erschien der Gedichtband »Der Hund ist immer hungrig« (2021), der mit dem Günter Kunert Literaturpreis für Lyrik ausgezeichnet wurde. Für ihr Werk erhielt sie 2024 den Marie-Luise-Kaschnitz-Preis.

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