Suchen

Ineichen, Stefan: Glühwürmchen

Geheimnisvolle Leuchtwesen der Nacht
Eine kleine Natur- und Kulturgeschichte der Glühwürmchen Glühwürmchen verkörpern den Zauber der Natur auf einzigartige Weise. Entführt uns der Lichtertanz der paarungsbereiten Leuchtkäfer während der Mittsommerzeit in eine Märchenwelt, so wird das Aufleuchten der giftigen und unappetitlich schmeckenden Glühwürmchenlarven von vielen Fressfeinden als Warnung verstanden. Durch die zunehmende Lichtverschmutzung und den Verlust ihrere Lebensräume geraten diese faszinierenden Tiere jedoch vielerorts in Bedrängnis - sie können aber in Wäldern und sogar im Siedlungsraum mit naturnahen Unterhaltmethoden auch gefördert werden. Glühwürmchen lösen seit langer Zeit vielfältige Assoziationen aus: Ihr Erscheinen wies schon in der Antike darauf hin, dass es Zeit war für die Saat der Hirse oder den Schnitt der Wiesen. Galten sie in der von Industrie und Verstädterung geprägten Belle Époque als Verkörperung einer romantischen Natur und als nächtliche Begleiter verliebter Pärchen, so stellte das Verschwinden der Glühwürmchen für den italienischen Schriftsteller und Filmemacher Pier Paolo Pasolini 1975 nicht nur eine ökologische, sondern auch eine gesellschaftliche Katastrophe dar. Und in Japan gilt das Aufblinken der Leuchtkäfer in der Dämmerung seit Jahrhunderten als Zeichen für die Flüchtigkeit und Vergänglichkeit des Lebens. Stefan Ineichen beleuchtet die kulturelle Bedeutung und die Biologie der Glühwürmchen - sachkundig und zugleich poetisch erzählt.
Autor Ineichen, Stefan
Verlag Haupt Verlag
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2026
Seitenangabe 160 S.
Meldetext Lieferbar in 24 Stunden
Ausgabekennzeichen Deutsch
Abbildungen Hardcover; 20 Farbabbildungen
Masse H21.0 cm x B14.0 cm x D1.5 cm 380 g
Auflage 1. Auflage 2026
Eine kleine Natur- und Kulturgeschichte der Glühwürmchen Glühwürmchen verkörpern den Zauber der Natur auf einzigartige Weise. Entführt uns der Lichtertanz der paarungsbereiten Leuchtkäfer während der Mittsommerzeit in eine Märchenwelt, so wird das Aufleuchten der giftigen und unappetitlich schmeckenden Glühwürmchenlarven von vielen Fressfeinden als Warnung verstanden. Durch die zunehmende Lichtverschmutzung und den Verlust ihrere Lebensräume geraten diese faszinierenden Tiere jedoch vielerorts in Bedrängnis - sie können aber in Wäldern und sogar im Siedlungsraum mit naturnahen Unterhaltmethoden auch gefördert werden. Glühwürmchen lösen seit langer Zeit vielfältige Assoziationen aus: Ihr Erscheinen wies schon in der Antike darauf hin, dass es Zeit war für die Saat der Hirse oder den Schnitt der Wiesen. Galten sie in der von Industrie und Verstädterung geprägten Belle Époque als Verkörperung einer romantischen Natur und als nächtliche Begleiter verliebter Pärchen, so stellte das Verschwinden der Glühwürmchen für den italienischen Schriftsteller und Filmemacher Pier Paolo Pasolini 1975 nicht nur eine ökologische, sondern auch eine gesellschaftliche Katastrophe dar. Und in Japan gilt das Aufblinken der Leuchtkäfer in der Dämmerung seit Jahrhunderten als Zeichen für die Flüchtigkeit und Vergänglichkeit des Lebens. Stefan Ineichen beleuchtet die kulturelle Bedeutung und die Biologie der Glühwürmchen - sachkundig und zugleich poetisch erzählt.
CHF 27.00
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-258-08466-4
Verfügbarkeit: Lieferbar in 24 Stunden

Über den Autor Ineichen, Stefan

Stefan Ineichen (1958), Zürich, Biologe und Schriftsteller. Seit 1989 selbständig (Naturschutz & Stadtökologie), langjährige Tätigkeit als Projektleiter "NahReisen" (Ausflüge in die Natur der Stadt) und als Dozent am Institut für Umwelt und Natürliche Ressourcen (IUNR) der ZHAW in Wädenswil. Beschäftigt sich seit den 1990er-Jahren mit Leuchtkäfern, Mitbegründer des Vereins "Glühwürmchen Projekt".

Weitere Titel von Ineichen, Stefan

Filters
Sort
display