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Holzer-Kawalko, Anna: In fremden Häusern

Polen und Juden in Niederschlesien nach 1945
Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Polen eine radikale Transformation seines Regimes, eine Neuausrichtung seiner Grenzen und eine Umsiedlung der Bevölkerung. Vor dem Hintergrund dieser Ereignisse infolge internationaler Abkommen erzählt das Buch die ambivalente Geschichte von polnischen und polnisch-jüdischen Siedlern aus den im Osten an die Sowjetunion verlorenen Gebieten, die sich nun in den »Heimen« von Deutschen und deutschen Juden in den im Westen annektierten Regionen wiederfanden. Das Nach- und Nebeneinander von nach Westen geflohenen deutschen Siedlern, von Polen, die gerade erst einen erzwungenen Bevölkerungsaustausch erduldet hatten, und von überlebenden polnischen Juden, die widerwillig zu Erben des materiellen und kulturellen Eigentums altehrwürdiger, im Holocaust vernichteter deutsch-jüdischer Gemeinden wurden, wird dabei mit einem besonderem Fokus auf die menschlichen und persönlichen Erfahrungen, die mit den Änderungen der Besitzverhältnisse einhergingen, ungeschönt beschrieben. Aus der Chronologie des Verlusts und der Aneignung von Objekten ergibt sich eine neue Sichtweise auf die Herausbildung der polnischen Nachkriegsgesellschaft.
Autor Holzer-Kawalko, Anna
Verlag Vandenhoeck + Ruprecht
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2025
Seitenangabe 193 S.
Meldetext Libri-Titel folgt in ca. 2 Arbeitstagen
Ausgabekennzeichen Deutsch
Abbildungen Paperback; mit 1 Abbildungen
Masse H20.5 cm x B11.1 cm x D2.0 cm 228 g
Reihe hefez / Arbeiten zur jüdischen Geschichte und materiellen Kultur
Verlagsartikelnummer VUR0000405
Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Polen eine radikale Transformation seines Regimes, eine Neuausrichtung seiner Grenzen und eine Umsiedlung der Bevölkerung. Vor dem Hintergrund dieser Ereignisse infolge internationaler Abkommen erzählt das Buch die ambivalente Geschichte von polnischen und polnisch-jüdischen Siedlern aus den im Osten an die Sowjetunion verlorenen Gebieten, die sich nun in den »Heimen« von Deutschen und deutschen Juden in den im Westen annektierten Regionen wiederfanden. Das Nach- und Nebeneinander von nach Westen geflohenen deutschen Siedlern, von Polen, die gerade erst einen erzwungenen Bevölkerungsaustausch erduldet hatten, und von überlebenden polnischen Juden, die widerwillig zu Erben des materiellen und kulturellen Eigentums altehrwürdiger, im Holocaust vernichteter deutsch-jüdischer Gemeinden wurden, wird dabei mit einem besonderem Fokus auf die menschlichen und persönlichen Erfahrungen, die mit den Änderungen der Besitzverhältnisse einhergingen, ungeschönt beschrieben. Aus der Chronologie des Verlusts und der Aneignung von Objekten ergibt sich eine neue Sichtweise auf die Herausbildung der polnischen Nachkriegsgesellschaft.
CHF 36.50
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-525-30212-5
Verfügbarkeit: Libri-Titel folgt in ca. 2 Arbeitstagen

Alle Bände der Reihe "hefez / Arbeiten zur jüdischen Geschichte und materiellen Kultur" mit Band-Nummer

Über den Autor Holzer-Kawalko, Anna

Anna Holzer-Kawäko ist Postdoktorandin an der Hebräischen Universität Jerusalem und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Internationalen Graduiertenkolleg ¿Belongings: Jewish Material Culture in Twentieth-Century Europe and Beyond¿, einem Kooperationsprojekt von Hebräischer Universität, Universität Leipzig und Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur - Simon Dubnow.

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