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Die blinde Eule

Hörspiel nach der gleichnamigen Erzählung von Sadegh Hedayat

"Manche Menschen beginnen ihren Todeskampf schon mit zwanzig", schrieb
Sadegh Hedayat an anderer Stelle. Der Hilfeschrei des 1903 in Teheran
geborenen Autors blieb unerhört. Er, einer der bedeutendsten persischen
Autoren des 20. Jahrhunderts, in jedem Fall eine der überragenden Figuren
in der literarischen Landschaft des Iran, wurde zeitlebens nicht gewürdigt. In
seinem Heimatland hatte er wohl mehr Feinde als Leser, dort wurde sein
Werk marginalisiert, zensiert und ist nahezu vergessen. Nach zwei
missglückten Versuchen nahm sich der an tiefster Depression leidende
Hedayat im Jahr 1951 im Pariser Exil das Leben. Er, der "lebendig
Begrabene", wurde Opfer der Ausgrenzung und eines unüberwindlichen
Pessimismus.

In seinem Hauptwerk "Die blinde Eule", 1936 in Bombay erstveröffentlicht,
kondensieren zwei Kulturen - die des Orients und des Okzidents, die der
europäischen Moderne und die des Schamanismus. Die Regisseurin Iris
Drögekamp und die Komponistin Martina Eisenreich transformieren diesen
einzigartigen Text, der zwischen Erzählung und Essay, Karikatur und
Gedicht oszilliert, in ein düsteres Konzeptalbum. Voller Schnörkel, und doch
schnörkellos. Ein Kammerspiel zwischen Realität und Halluzination, mit
Sebastian Rudolphs Stimme als Zeremonienmeister.


Verlag Goethe + Hafis
Einband Audio CD (CD/SACD) (CD)
Erscheinungsjahr 2019
Meldetext innert 2-3 Tage lieferbar
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H14.2 cm x B12.2 cm x D1.2 cm 101 g; 88 Min.

"Manche Menschen beginnen ihren Todeskampf schon mit zwanzig", schrieb
Sadegh Hedayat an anderer Stelle. Der Hilfeschrei des 1903 in Teheran
geborenen Autors blieb unerhört. Er, einer der bedeutendsten persischen
Autoren des 20. Jahrhunderts, in jedem Fall eine der überragenden Figuren
in der literarischen Landschaft des Iran, wurde zeitlebens nicht gewürdigt. In
seinem Heimatland hatte er wohl mehr Feinde als Leser, dort wurde sein
Werk marginalisiert, zensiert und ist nahezu vergessen. Nach zwei
missglückten Versuchen nahm sich der an tiefster Depression leidende
Hedayat im Jahr 1951 im Pariser Exil das Leben. Er, der "lebendig
Begrabene", wurde Opfer der Ausgrenzung und eines unüberwindlichen
Pessimismus.

In seinem Hauptwerk "Die blinde Eule", 1936 in Bombay erstveröffentlicht,
kondensieren zwei Kulturen - die des Orients und des Okzidents, die der
europäischen Moderne und die des Schamanismus. Die Regisseurin Iris
Drögekamp und die Komponistin Martina Eisenreich transformieren diesen
einzigartigen Text, der zwischen Erzählung und Essay, Karikatur und
Gedicht oszilliert, in ein düsteres Konzeptalbum. Voller Schnörkel, und doch
schnörkellos. Ein Kammerspiel zwischen Realität und Halluzination, mit
Sebastian Rudolphs Stimme als Zeremonienmeister.


Fr. 32.50
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-940762-61-0
Verfügbarkeit: innert 2-3 Tage lieferbar
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