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Chraïbi, Driss : Die Zivilisation, Mutter!

Roman
Der zärtlich und augenzwinkernd geschilderte Weg dieser marokkanischen Mutter führt aus einer vorindustriellen Welt mitten in die Turbulenzen dieses Jahrhunderts. Mit dreizehn Jahren hat man sie verheiratet, seither führt sie, trotz funkensprühender Lebenskraft, ein eingeschlossenes Dasein hinter den Mauern ihres Hauses. Ihr magisches Denken bemächtigt sich der neuen Dinge, die in ihren Lebenskreis eindringen: Im Radio sieht sie Zauberei am Werk, trägt Gefechte aus gegen Bügeleisen, Kochherd, Telefon und andere Segnungen der Zivilisation. Und dann der große Einschnitt: Nach zwanzig Jahren begibt sie sich zum erstenmal wieder auf die Straße. Zuerst zaghaft, dann immer selbstbewusster erobert sie sich die bis dahin unbekannte Welt, den Markt, die Natur, die Politik. Mit ihrer archaischen Wahrhaftigkeit stellt sie, die Lernende, ihre Umwelt auf die Probe. Ohne es zu wollen, wird sie eine Symbolgestalt, sammelt sich eine Bewegung marokkanischer Frauen um sie.»Ein herrliches Buch, das sehr liebevoll und amüsant aus der Sicht eines Sohnes die Entwicklung der Mutter beschreibt.«
Autor Chraïbi, Driss / Durán, Khálid (Schlussw.) / Rost, Helgard (Übers.)
Verlag Unionsverlag
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2009
Seitenangabe 192 S.
Meldetext innert 1-2 Tage lieferbar
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H19.1 cm x B11.5 cm x D2.3 cm 179 g
Reihe Unionsverlag Taschenbücher
Der zärtlich und augenzwinkernd geschilderte Weg dieser marokkanischen Mutter führt aus einer vorindustriellen Welt mitten in die Turbulenzen dieses Jahrhunderts. Mit dreizehn Jahren hat man sie verheiratet, seither führt sie, trotz funkensprühender Lebenskraft, ein eingeschlossenes Dasein hinter den Mauern ihres Hauses. Ihr magisches Denken bemächtigt sich der neuen Dinge, die in ihren Lebenskreis eindringen: Im Radio sieht sie Zauberei am Werk, trägt Gefechte aus gegen Bügeleisen, Kochherd, Telefon und andere Segnungen der Zivilisation. Und dann der große Einschnitt: Nach zwanzig Jahren begibt sie sich zum erstenmal wieder auf die Straße. Zuerst zaghaft, dann immer selbstbewusster erobert sie sich die bis dahin unbekannte Welt, den Markt, die Natur, die Politik. Mit ihrer archaischen Wahrhaftigkeit stellt sie, die Lernende, ihre Umwelt auf die Probe. Ohne es zu wollen, wird sie eine Symbolgestalt, sammelt sich eine Bewegung marokkanischer Frauen um sie.»Ein herrliches Buch, das sehr liebevoll und amüsant aus der Sicht eines Sohnes die Entwicklung der Mutter beschreibt.«
Fr. 17.90
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-293-20463-8
Verfügbarkeit: innert 1-2 Tage lieferbar

Über den Autor Chraïbi, Driss

Driss Chraïbi, geboren 1926 in El Jadida, Marokko, ging nach dem Abitur nach Paris, um Chemie und Medizin zu studieren. Dann jedoch begann er, sich ganz der Literatur zu widmen. Er unternahm zahlreiche Reisen und arbeitete in den unterschiedlichsten Berufen: als Ingenieur, Journalist, Nachtwächter und Arabischlehrer. Für sein Werk erhielt er die Auszeichnung »Chevalier des Arts et Lettres«. 2007 starb Driss Chraïbi an seinem Wohnort in Frankreich.

Khálid Durán, geboren 1939, war Autor und mehrfach Gastprofessor in den Bereichen Islamwissenschaft, Politikwissenschaft und Soziologie u. a. in Pakistan, Deutschland und in den USA. Er starb 2010.

Helgard Rost, geboren 1943, war von 1969 bis 1993 Lektorin für romanische und afrikanische Literaturen, Herausgeberin und Übersetzerin in Leipzig. Seit 1994 arbeitet sie in verschiedenen Funktionen in der sächsischen Literaturszene.

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