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Celan, Paul : Werke. Tübinger Ausgabe

Schneepart. Vorstufen - Textgenese - Reinschrift
Die Gedichte dieses Bandes entstanden zwischen Dezember 1967 und Oktober 1968. Die politischen Ereignisse jener Zeit haben darin ihre Spuren hinterlassen. Auch formal entwickelte Celan seine Dichtung weiter. Er schrieb nun in rascherer Folge als in den Jahren zuvor, oft zwei oder drei Gedichte am Tag. So bestand ein wesentlicher Teil seiner Arbeit an diesem Band in der Auswahl der Texte. In den Nachlassmappen zu Schneepart finden sich neben den 70 darin aufgenommenen Gedichten weitere 57 (bereits veröffentlicht in den Gedichten aus dem Nachlaß), die nach und nach ausgesondert wurden. Schneepart ist der letzte Gedichtband, den Celan noch zum Druck vorbereitet hat, doch konnte er nicht mehr selbst Korrektur lesen. Textgrundlage der »Endfassung« ist eine Reinschrift, die Celan für seine Frau Gisèle Celan-Lestrange anfertigte und die Fragen der endgültigen Textgestalt im einzelnen offenläßt.Schneepart erscheint nun in einer kritisch edierten Studienausgabe, die zu den Gedichten jeweils die wichtigsten, oft auch alle Vorstufen graphisch aufbereitet und synoptisch zum Vergleich darbietet. Den Texten sind Worterklärungen und Zitatnachweise sowie Anmerkungen zu den Textzeugen und zur Entstehung etc. beigegeben.

Die Gedichte dieses Bandes entstanden zwischen Dezember 1967 und Oktober 1968. Die politischen Ereignisse jener Zeit haben darin ihre Spuren hinterlassen. Auch formal entwickelte Celan seine Dichtung weiter. Er schrieb nun in rascherer Folge als in den Jahren zuvor, oft zwei oder drei Gedichte am Tag. So bestand ein wesentlicher Teil seiner Arbeit an diesem Band in der Auswahl der Texte. In den Nachlaßmappen zu Schneepart finden sich neben den 70 darin aufgenommenen Gedichten weitere 57 (bereits veröffentlicht in den Gedichten aus dem Nachlaß), die nach und nach ausgesondert wurden. Schneepart ist der letzte Gedichtband, den Celan noch zum Druck vorbereitet hat, doch konnte er nicht mehr selbst Korrektur lesen. Textgrundlage der 'Endfassung' ist eine Reinschrift, die Celan für seine Frau GisSle Celan-Lestrange anfertigte und die Fragen der gültigen Textgestalt im einzelnen offenläßt. Schneepart erscheint nun in einer kritisch edierten Studienausgabe, die zu den Gedichten jeweils die wichtigsten, oft auch alle Vorstufen graphisch aufbereitet und synoptisch zum Vergleich darbietet. Den Texten sind Worterklärungen und Zitatnachweise sowie Anmerkungen zu den Textzeugen und zur Entstehung etc. beigegeben.

Autor Celan, Paul / Wertheimer, Jürgen (Hrsg.) / Schmull, Heino (Bearb.) / Heilmann, Markus (Beitr.) / Wittkop, Christiane (Beitr.)
Verlag Suhrkamp
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2002
Seitenangabe 186 S.
Meldetext Lieferbar in ca. 5-10 Arbeitstagen
Ausgabekennzeichen Deutsch
Abbildungen Mit Faksimiles
Masse H25.0 cm x B18.0 cm x D1.8 cm 446 g
Verlagsartikelnummer 41316
Die Gedichte dieses Bandes entstanden zwischen Dezember 1967 und Oktober 1968. Die politischen Ereignisse jener Zeit haben darin ihre Spuren hinterlassen. Auch formal entwickelte Celan seine Dichtung weiter. Er schrieb nun in rascherer Folge als in den Jahren zuvor, oft zwei oder drei Gedichte am Tag. So bestand ein wesentlicher Teil seiner Arbeit an diesem Band in der Auswahl der Texte. In den Nachlassmappen zu Schneepart finden sich neben den 70 darin aufgenommenen Gedichten weitere 57 (bereits veröffentlicht in den Gedichten aus dem Nachlaß), die nach und nach ausgesondert wurden. Schneepart ist der letzte Gedichtband, den Celan noch zum Druck vorbereitet hat, doch konnte er nicht mehr selbst Korrektur lesen. Textgrundlage der »Endfassung« ist eine Reinschrift, die Celan für seine Frau Gisèle Celan-Lestrange anfertigte und die Fragen der endgültigen Textgestalt im einzelnen offenläßt.Schneepart erscheint nun in einer kritisch edierten Studienausgabe, die zu den Gedichten jeweils die wichtigsten, oft auch alle Vorstufen graphisch aufbereitet und synoptisch zum Vergleich darbietet. Den Texten sind Worterklärungen und Zitatnachweise sowie Anmerkungen zu den Textzeugen und zur Entstehung etc. beigegeben.

Die Gedichte dieses Bandes entstanden zwischen Dezember 1967 und Oktober 1968. Die politischen Ereignisse jener Zeit haben darin ihre Spuren hinterlassen. Auch formal entwickelte Celan seine Dichtung weiter. Er schrieb nun in rascherer Folge als in den Jahren zuvor, oft zwei oder drei Gedichte am Tag. So bestand ein wesentlicher Teil seiner Arbeit an diesem Band in der Auswahl der Texte. In den Nachlaßmappen zu Schneepart finden sich neben den 70 darin aufgenommenen Gedichten weitere 57 (bereits veröffentlicht in den Gedichten aus dem Nachlaß), die nach und nach ausgesondert wurden. Schneepart ist der letzte Gedichtband, den Celan noch zum Druck vorbereitet hat, doch konnte er nicht mehr selbst Korrektur lesen. Textgrundlage der 'Endfassung' ist eine Reinschrift, die Celan für seine Frau GisSle Celan-Lestrange anfertigte und die Fragen der gültigen Textgestalt im einzelnen offenläßt. Schneepart erscheint nun in einer kritisch edierten Studienausgabe, die zu den Gedichten jeweils die wichtigsten, oft auch alle Vorstufen graphisch aufbereitet und synoptisch zum Vergleich darbietet. Den Texten sind Worterklärungen und Zitatnachweise sowie Anmerkungen zu den Textzeugen und zur Entstehung etc. beigegeben.

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Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-518-41316-6
Verfügbarkeit: Lieferbar in ca. 5-10 Arbeitstagen

Über den Autor Celan, Paul

Paul Celan wurde am 23. November 1920 als Paul Antschel als einziger Sohn deutschsprachiger, jüdischer Eltern im damals rumänischen Czernowitz geboren. Nach dem Abitur 1938 begann er ein Medizinstudium in Tours/Frankreich, kehrte jedoch ein Jahr später nach Rumänien, zurück, um dort Romanistik zu studieren. 1942 wurden Celans Eltern deportiert. Im Herbst desselben Jahres starb sein Vater in einem Lager an Typhus, seine Mutter wurde erschossen. Von 1942 bis 1944 musste Celan in verschiedenen rumänischen Arbeitslagern Zwangsarbeit leisten. Von 1945 bis 1947 arbeitete er als Lektor und Übersetzer in Bukarest, erste Gedichte wurden publiziert. Im Juli 1948 zog er nach Paris, wo er bis zu seinem Tod lebte. Im selben Jahr begegnete Celan Ingeborg Bachmann. Dass Ingeborg Bachmann und Paul Celan Ende der vierziger Jahre und Anfang der fünfziger Jahre ein Liebesverhältnis verband, das im Oktober 1957 bis Mai 1958 wieder aufgenommen wurde, wird durch den posthum veröffentlichten Briefwechsel Herzzeit zwischen den beiden bestätigt. Im November 1951 lernte Celan in Paris die Künstlerin Gisèle de Lestrange kennen, die er ein Jahr später heiratete. 1955 kam ihr gemeinsamer Sohn Eric zur Welt. Im Frühjahr 1970 nahm sich Celan in der Seine das Leben.

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