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Beauvoir, Simone de: In den besten Jahren

Eine bewegende Autobiographie über die prägenden Jahre einer Ikone des Feminismus und der Literatur

In diesem fesselnden autobiographischen Werk nimmt Simone de Beauvoir die Leserinnen und Leser mit auf eine Reise durch das geistige Frankreich einer ganzen Epoche. Sie gewährt intime Einblicke in ihre Freundschaft mit Jean-Paul Sartre und ihre Entwicklung zur einflussreichen Schriftstellerin und Philosophin.

De Beauvoir lässt das Paris der 1920er bis 1940er Jahre lebendig werden, als sie als junge Lyzeal-Lehrerin ihre Leidenschaft für Literatur und Philosophie entdeckte. Sie berichtet von Begegnungen mit bedeutenden Persönlichkeiten wie Albert Camus, Jean Genet, Jacques Prévert und Pablo Picasso, die die Avantgarde dieser Zeit prägten.

In den besten Jahren ist ein intimes Porträt einer Frau, die sich mutig über gesellschaftliche Konventionen hinwegsetzte und zu einer Ikone des Existenzialismus und Feminismus wurde.

Dieses außergewöhnliche Buch einer außergewöhnlichen Frau beginnt mit dem Jahr 1929, das der Zwanzigjährigen zum erstenmal den ungehinderten Genuß einer schwer erkämpften Unabhängigkeit vom bürgerlich-konventionellen Elternhaus bringt; es schließt mit dem Jahr 1944, das von der zu diesem Zeitpunkt bereits international bekannten und anerkannten Autorin als ein politisch und persönlich gleichermaßen bedeutsamer Einschnitt erlebt wird. In ihren Erinnerungen aus der Zeit, die zwischen diesen beiden Zäsuren liegt und die sich wie ein spannender Roman, manchmal auch wie ein exakter Tatsachenbericht lesen, wird eine ganze Epoche des geistigen Frankreich lebendig, dessen literarische und philosophische Avantgarde sich um jene 'kleine Familie' scharte, die die Caf's D"me und Flore zur Keimzelle existentialistischer Ideen werden ließ. Im Mittelpunkt des Buches jedoch steht die nach und nach sich entfaltende Beziehung der jungen Lyzeal-Lehrerin und angehenden Schriftstellerin zu einem Mann, der ihr weiteres Leben und Denken entscheidend prägen sollte: zu Jean-Paul Sartre. Obwohl sie von dem Gefährten nur soweit sprechen will, wie die intensive Gemeinschaft und die parallele Erfahrung ihre eigene Entwicklung bestimmte: der Pakt mit ihm durchstrahlt ihre gesamte Existenz so stark und bis in die intimsten Bereiche, daß das autobiographische Ich fast hinter dem Wir zurücktritt. Auf diese Weise wird ihr Bericht zugleich eine der wichtigsten Quellen für die Kenntnis Sartres.

Autor Beauvoir, Simone de
Verlag Rowohlt Taschenb.
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 1969
Seitenangabe 744 S.
Meldetext Lieferbar in 48 Stunden
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H19.0 cm x B11.6 cm x D2.9 cm 485 g
Auflage 32. Auflage
Reihe Beauvoir: Memoiren
Verlagsartikelnummer 52

Eine bewegende Autobiographie über die prägenden Jahre einer Ikone des Feminismus und der Literatur

In diesem fesselnden autobiographischen Werk nimmt Simone de Beauvoir die Leserinnen und Leser mit auf eine Reise durch das geistige Frankreich einer ganzen Epoche. Sie gewährt intime Einblicke in ihre Freundschaft mit Jean-Paul Sartre und ihre Entwicklung zur einflussreichen Schriftstellerin und Philosophin.

De Beauvoir lässt das Paris der 1920er bis 1940er Jahre lebendig werden, als sie als junge Lyzeal-Lehrerin ihre Leidenschaft für Literatur und Philosophie entdeckte. Sie berichtet von Begegnungen mit bedeutenden Persönlichkeiten wie Albert Camus, Jean Genet, Jacques Prévert und Pablo Picasso, die die Avantgarde dieser Zeit prägten.

In den besten Jahren ist ein intimes Porträt einer Frau, die sich mutig über gesellschaftliche Konventionen hinwegsetzte und zu einer Ikone des Existenzialismus und Feminismus wurde.

Dieses außergewöhnliche Buch einer außergewöhnlichen Frau beginnt mit dem Jahr 1929, das der Zwanzigjährigen zum erstenmal den ungehinderten Genuß einer schwer erkämpften Unabhängigkeit vom bürgerlich-konventionellen Elternhaus bringt; es schließt mit dem Jahr 1944, das von der zu diesem Zeitpunkt bereits international bekannten und anerkannten Autorin als ein politisch und persönlich gleichermaßen bedeutsamer Einschnitt erlebt wird. In ihren Erinnerungen aus der Zeit, die zwischen diesen beiden Zäsuren liegt und die sich wie ein spannender Roman, manchmal auch wie ein exakter Tatsachenbericht lesen, wird eine ganze Epoche des geistigen Frankreich lebendig, dessen literarische und philosophische Avantgarde sich um jene 'kleine Familie' scharte, die die Caf's D"me und Flore zur Keimzelle existentialistischer Ideen werden ließ. Im Mittelpunkt des Buches jedoch steht die nach und nach sich entfaltende Beziehung der jungen Lyzeal-Lehrerin und angehenden Schriftstellerin zu einem Mann, der ihr weiteres Leben und Denken entscheidend prägen sollte: zu Jean-Paul Sartre. Obwohl sie von dem Gefährten nur soweit sprechen will, wie die intensive Gemeinschaft und die parallele Erfahrung ihre eigene Entwicklung bestimmte: der Pakt mit ihm durchstrahlt ihre gesamte Existenz so stark und bis in die intimsten Bereiche, daß das autobiographische Ich fast hinter dem Wir zurücktritt. Auf diese Weise wird ihr Bericht zugleich eine der wichtigsten Quellen für die Kenntnis Sartres.

CHF 30.50
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-499-11112-9
Verfügbarkeit: Lieferbar in 48 Stunden

Alle Bände der Reihe "Beauvoir- Memoiren" mit Band-Nummer

Über den Autor Beauvoir, Simone de

Geboren am 9.1.1908 in Paris. Ihre ursprünglich wohlhabenden Eltern lebten nach dem Ersten Weltkrieg aufgrund von Fehlspekulationen unter wenig üppigen Verhältnissen in der Rue de Rennes. Mit fünfeinhalb Jahren kam Simone an das katholische Mädcheninstitut, den Cours Désir, Rue Jacob; als Musterschülerin legte sie dort den Baccalauréat, das französische Abitur, ab. 1925/26 studierte sie französische Philologie am Institut Sainte-Marie in Neuilly und Mathematik am Institut Catholique, bevor sie 1926/27 die Sorbonne bezog, um Philosophie zu studieren. 1928 erhielt sie die Licence, schrieb eine Diplomarbeit über Leibnitz, legte gemeinsam mit Merleau-Ponty und Lévi-Strauss ihre Probezeit als Lehramtskandidatin am Lycée Janson-de-Sailly ab und bereitete sich an der Sorbonne und der École Normale Supérieure auf die Agrégation in Philosophie vor. In ihrem letzten Studienjahr lernte sie dort eine Reihe später berühmt gewordener Schriftsteller kennen, darunter Jean-Paul Sartre, ihren Lebensgefährten seit jener Zeit. 1932-1936 unterrichtete sie zunächst in Rouen und bis 1943 dann am Lycée Molière und Camille Sée in Paris. Danach zog sie sich aus dem Schulleben zurück, um sich ganz der schriftstellerischen Arbeit zu widmen. Zusammen mit Sartre hat Simone de Beauvoir am politischen und gesellschaftlichen Geschehen ihrer Zeit stets aktiv teilgenommen. Sie hat sich, insbesondere seit Gründung des MLF (Mouvement de Libération des Femmes) 1970, stark in der französischen Frauenbewegung engagiert. 1971 unterzeichnete sie das französische Manifest zur Abtreibung. 1974 wurde sie Präsidentin der Partei für Frauenrechte, schlug allerdings die «Légion d'Honneur» aus, die ihr Mitterrand angetragen hatte. Am 14.4.1986 ist sie, 78-jährig, im Hospital Cochin gestorben. Sie wurde neben Sartre auf dem Friedhof Montparnasse beigesetzt.

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