Suchen

Bachmann, Ingeborg: Malina

Ingeborg Bachmanns Ruhm ist groß. Als ihr Roman Malina 1971 erschien, sprach die Kritik von einem »radikal unzeitgemäßen, märchenhaften, eigensinnigen, elitären, ja sogar amüsanten und vornehm verschlossenen Buch«, von einem »rätselhaften Liebesroman «, »über die unendlichen Möglichkeiten der Seele«, »einem Zeugnis für die Obdachlosigkeit des Gefühls, selbst in der Liebe«. Malina ist wohl die denkbar ungewöhnlichste Dreiecksgeschichte: zwei der Beteiligten sind in Wahrheit eine Person, 'sind eins', und doch ist jede Person 'doppelt'. Das Buch handelt von nichts anderem als von Liebe, es zeigt die Einsamkeit dessen, der liebt.»Ingeborg Bachmann will in Malina nichts weniger als von den Prägungen einer Intellektuellen im 20. Jahrhundert schreiben. Wie viel an ihrem Leid individuell gesucht und zu verantworten ist, wie viel dagegen strukturell mit ihrem Frausein zusammenhängt, davon handelt dieses auch heute, fast 50 Jahre nach seinem Erscheinen beunruhigende Buch.«
Denis Scheck, Die literarische Welt 10.03.2018
Autor Bachmann, Ingeborg / Schönberg, Arnold (Beitr.)
Verlag Suhrkamp
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2016
Seitenangabe 357 S.
Meldetext innert 1-2 Tage lieferbar
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H18.1 cm x B11.8 cm x D1.9 cm 328 g
Coverlag POD-Titel, lieferbar in 2-3 Wochen (Imprint/Brand)
Reihe Bibliothek Suhrkamp
Ingeborg Bachmanns Ruhm ist groß. Als ihr Roman Malina 1971 erschien, sprach die Kritik von einem »radikal unzeitgemäßen, märchenhaften, eigensinnigen, elitären, ja sogar amüsanten und vornehm verschlossenen Buch«, von einem »rätselhaften Liebesroman «, »über die unendlichen Möglichkeiten der Seele«, »einem Zeugnis für die Obdachlosigkeit des Gefühls, selbst in der Liebe«. Malina ist wohl die denkbar ungewöhnlichste Dreiecksgeschichte: zwei der Beteiligten sind in Wahrheit eine Person, 'sind eins', und doch ist jede Person 'doppelt'. Das Buch handelt von nichts anderem als von Liebe, es zeigt die Einsamkeit dessen, der liebt.»Ingeborg Bachmann will in Malina nichts weniger als von den Prägungen einer Intellektuellen im 20. Jahrhundert schreiben. Wie viel an ihrem Leid individuell gesucht und zu verantworten ist, wie viel dagegen strukturell mit ihrem Frausein zusammenhängt, davon handelt dieses auch heute, fast 50 Jahre nach seinem Erscheinen beunruhigende Buch.«
Denis Scheck, Die literarische Welt 10.03.2018
Fr. 23.90
ISBN: 978-3-518-24017-5
Benutzer, die diesen Artikel gekauft haben, haben auch gekauft

Kracht, Christian
1979

Fr. 18.90

Bernhard, Thomas
Verstörung

Fr. 14.90

Dostojewski, Fjodor M.
Der Spieler

Fr. 7.90

Kleist, Heinrich von
Penthesilea

Fr. 7.50
Filters
Sort
display