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Angus, Ian : Im Angesicht des Anthropozäns

Klima und Gesellschaft in der Krise

»Der Titel dieses Buches ist zweideutig. Einerseits verdeutlicht er, dass der Menschheit im 21. Jahrhundert ein dramatischer Wandel unserer Umwelt bevorsteht - nicht nur zunehmende Verschmutzung und ein wärmeres Klima, sondern eine Krise des Erdsystems, hervorgerufen durch die Menschen. Der Titel ist aber auch eine Aufforderung an alle, denen die Zukunft der Menschheit am Herzen liegt, einzusehen, dass ein Überleben im Anthropozän einen radikalen sozialen Wandel voraussetzt.« - Ian Angus Angetrieben durch den unerbittlichen Drang des Kapitalismus nach Wachstum hat die rasante Verbrennung fossiler Brennstoffe unsere Welt innerhalb weniger Jahrhunderte an den Rand einer Katastrophe geführt. Es geht nicht mehr bloß um die >Verschmutzung< unserer >Umwelt<, um steigende Temperaturen, übersäuerte Ozeane oder aussterbende Tierarten. Vielmehr ist das gesamte planetare System mittlerweile derart im Ungleichgewicht, dass bald große Gebiete unbewohnbar sein werden und unsere Zivilisation selbst bedroht ist. Die Tatsache, dass die biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse auf der Erde maßgeblich durch die Menschheit beeinflusst werden, hat dem gegenwärtigen Erdzeitalter einen eigenen Namen eingebracht: das Anthropozän. Ian Angus schlägt eine Brücke von den Naturwissenschaften zu den Sozialwissenschaften: Anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse über die physikalischen Ursachen und Folgen des aktuellen Wandels erläutert er, was die planetare Notlage verursacht hat. Aber er untersucht auch die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen, die der Krise zugrunde liegen. Das Überleben im Anthropozän, so Angus, erfordert einen radikalen sozialen Wandel, der den fossilen Kapitalismus durch eine neue, ökosozialistische Gesellschaft ersetzt.


Autor Angus, Ian / Mackinger, Christof (Übers.)
Verlag Unrast Verlag
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2020
Seitenangabe 259 S.
Meldetext innert 2-3 Tage lieferbar
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H21.1 cm x B13.9 cm x D2.7 cm 310 g

»Der Titel dieses Buches ist zweideutig. Einerseits verdeutlicht er, dass der Menschheit im 21. Jahrhundert ein dramatischer Wandel unserer Umwelt bevorsteht - nicht nur zunehmende Verschmutzung und ein wärmeres Klima, sondern eine Krise des Erdsystems, hervorgerufen durch die Menschen. Der Titel ist aber auch eine Aufforderung an alle, denen die Zukunft der Menschheit am Herzen liegt, einzusehen, dass ein Überleben im Anthropozän einen radikalen sozialen Wandel voraussetzt.« - Ian Angus Angetrieben durch den unerbittlichen Drang des Kapitalismus nach Wachstum hat die rasante Verbrennung fossiler Brennstoffe unsere Welt innerhalb weniger Jahrhunderte an den Rand einer Katastrophe geführt. Es geht nicht mehr bloß um die >Verschmutzung< unserer >Umwelt<, um steigende Temperaturen, übersäuerte Ozeane oder aussterbende Tierarten. Vielmehr ist das gesamte planetare System mittlerweile derart im Ungleichgewicht, dass bald große Gebiete unbewohnbar sein werden und unsere Zivilisation selbst bedroht ist. Die Tatsache, dass die biologischen, geologischen und atmosphärischen Prozesse auf der Erde maßgeblich durch die Menschheit beeinflusst werden, hat dem gegenwärtigen Erdzeitalter einen eigenen Namen eingebracht: das Anthropozän. Ian Angus schlägt eine Brücke von den Naturwissenschaften zu den Sozialwissenschaften: Anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse über die physikalischen Ursachen und Folgen des aktuellen Wandels erläutert er, was die planetare Notlage verursacht hat. Aber er untersucht auch die sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen, die der Krise zugrunde liegen. Das Überleben im Anthropozän, so Angus, erfordert einen radikalen sozialen Wandel, der den fossilen Kapitalismus durch eine neue, ökosozialistische Gesellschaft ersetzt.


Fr. 27.90
Verfügbarkeit: Am Lager
ISBN: 978-3-89771-288-1
Verfügbarkeit: innert 2-3 Tage lieferbar

Über den Autor Angus, Ian

Ian Angus ist ein kanadischer Ökosozialist. Er hat neben mehreren Artikeln in »Climate and Capitalism« und zahlreichen Beiträgen für »Monthly Review« und andere Zeitschriften drei Bücher verfasst. Er gründete und leitete das »Socialist History Project« und war Mitbegründer des »Ecosocialist International Network«; 2008 war er Mitverfasser der »Belem Ecosocialist Declaration«.

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